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Kellerbrand ist schnell gelöscht

Marbach Kellerbrand ist schnell gelöscht

Schon wieder hat es in der Marbach gebrannt. Bei dem Feuer in einem Mehrfamilienhaus am Höhenweg gab es gestern keine Verletzten.

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Wohnhausbrand im Marburger Höhenweg. Dicke Rauschschwaden schlagen aus dem Keller des Hauses; die Feuerwehr hat den Brand aber schnell unter Kontrolle.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Als der junge Mann gestern gegen 12.05 Uhr aus dem Fenster seiner Wohnung schaut, sieht er dicke Rauchschwaden aus dem Gebäude gegenüber schlagen. „Ich habe sofort die 112 gewählt“, sagt er später, noch merklich verstört, am Unglücksort.

Die Feuerwehrleute finden wenige Minuten später bei ihrem Eintreffen eine starke Rauchentwicklung vor, die in vielem an den Brand am Richtsberg erinnert. Schnell ist aber klar, so Einsatzleiter Andreas Brauer, der stellvertretende Leiter der Marburger Feuerwehr, dass es hier glimpflicher ausgehen werde.

Nach gut 15 Minuten ist der Brand, der in einem Kellerraum ausgebrochen war, unter Kontrolle.

Wohnhausbrand im Marburger Höhenweg. Foto: Thorsten Richter (thr)

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Zwei Bewohner, die wegen der starken Rauchentwicklung nicht mehr über den Hausflur den Weg ins Freie fanden, wurden über eine Feuerwehrleiter aus dem Haus gebracht, zwei weitere warteten auf dem Balkon ihrer Wohnung, bis das Haus ausreichend durchlüftet ist und sie es durch den Hausflur verlassen können. Die Feuerwehrleute bringen zudem eine Katze in Sicherheit. Sieben Bewohnern werden wegen des Verdachts einer leichten Rauchgasvergiftung von den Rettungskräften untersucht; die finden zum Glück keine erhöhten, bedenklichen Messwerte, so Polizeisprecher Martin Ahlich.

 

Insgesamt 36 Personen wohnen in diesem Haus; „merkwürdig, dass so viele nichts gemerkt haben“, sagt eine Nachbarin. Ein Rettungssanitäter weiß die Erklärung: Offensichtlich wohnen hier viele Studierende, die in den Semesterferien nicht in Marburg sind.

Um 15 Uhr ist das Haus wieder begehbar, die Feuerwehrleute haben es nach weiteren Personen abgesucht - zum Glück vergeblich. Die Bewohner können - „auf eigene Verantwortung“, so heißt es, zurück in ihre Wohnungen. Der beißende Qualmgeruch und die Verrußungen, die das Feuer verursacht haben, werden einigen von ihnen den Aufenthalt aber noch verleiden.

Über die Höhe des Schadens und die Brandursache gibt es am Donnerstagabend noch keine belastbaren Hinweise, wie Ahlich betont.

von Till Conrad

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