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Keine weiteren Fälle in Hessen

Vogelgrippe Keine weiteren Fälle in Hessen

Die tote Ente, die am Twistestausee im Nachbarlandkreis Waldeck-Frankenberg gefunden wurde, bleibt bisher der einzige Fall des gefährlichen ­Vogelgrippe-Virus H5N8 in Hessen. Experten haben den Twistestausee abgesucht und keine­ weiteren Kadaver entdeckt, wie ein Sprecher des Umweltministeriums in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Rund um den Fundort der Tafelente wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Im Umkreis von drei Kilometern gilt ab sofort Stallpflicht für alle Geflügeltiere.

Marburg. Die Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreises gibt trotzdem eine Allgemeinverfügung zu zwei Regionen in ihrem Kreis aus: den Dutenhofener See und den Aartalsee. Dort muss ab Montag Geflügel in geschlossenen Ställen oder unter besonders gesicherten Abdeckungen gehalten werden.

500 Meter um Niederweimarer Seen ist Risikogebiet

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf bleibt es aufgrund rastender Zugvögel bei dem bereits bekannten Risikogebiet 500 Meter vom Uferrand der Niederweimarer Seen. „Natürlich werden wir sofort reagieren, wenn sich die Situation für unseren Landkreis ändert“, sagt Kreissprecher Stephan Schienbein gegenüber der OP.

Bislang wurde der Erreger in sechs weiteren Bundesländern bei Wildvögeln registriert, und zwar in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg. Bislang sind dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) zufolge weltweit keine Übertragungen des H5N8-Erregers auf Menschen nachgewiesen.

von Götz Schaub und unserer Agentur

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