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Keine Notquartiere für neue Studenten

Semesterstart Keine Notquartiere für neue Studenten

Die Situation auf dem studentischen Wohnungsmarkt ist zum Start des Sommersemesters entspannter als noch im vergangenen Wintersemester, teilte das Studentenwerk auf OP-Anfrage mit.

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Medizinstudent Fadi Madi aus Palästina in seinem Appartement im Max-Kade-Zentrum im Studentendorf.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Auf der Warteliste des Marburger Studentenwerks stehen momentan rund 250 Namen. „Das bedeutet konkret: Wer flexibel ist und keine bestimmten Wünsche hat, in welches Haus genau er einziehen möchte, hat erfahrungsgemäß gute Chancen, innerhalb von vier Wochen einen Wohnheimplatz zu bekommen“, erläuterte Studentenwerks-Sprecherin Franziska Busch auf OP-Anfrage. „Wie immer ist es aber auch in diesem Jahr zum Start des Sommersemesters deutlich entspannter als zu Beginn des Wintersemesters im Herbst“, erklärte Busch. Notquartiere wurden vom Studentenwerk deshalb bislang nicht eingerichtet.

Die meisten Wohnheimplätze bietet das Studentenwerk im Studentendorf im Waldtal. Zuletzt eingeweiht wurde dort das neue Max-Kade-Zentrum. Es ist ein Treffpunkt mit einem angegliederten Wohnheim, das vor allem ausländischen Studenten zur Verfügung steht. Seit der Einweihung vor einigen Monaten wohnt dort auch Medizinstudent Fadi Madi aus Palästina, der schon seit sechs Jahren in Deutschland lebt. Ihm gefällt es in seinem Einzelappartement sehr gut.

Mensa: Klassikerwochevom 4. bis 8. Mai

Das Studentenwerk ist aber nicht nur für studentisches Wohnen zuständig, sondern auch für die Versorgung der Studierenden mit günstigem Mittag- und Abendessen. Die Mensen der Universität stellen pünktlich zum Start des Sommersemesters am kommenden Montag wieder auf den „Sommerspeiseplan“ um. Das heißt, es gibt vermehrt saisonales Gemüse und zweimal in der Woche einen großen Salatteller mit verschiedenen Toppings.

Aber zum Semesterstart steht auch ein besonderer Leckerbissen etwas deftigerer Art auf dem Speiseplan: Bei einer Klassikerwoche vom 4. bis 8. Mai werden die Mensa-Köche die leicht aus der Mode gekommenen Spezialitäten wie Königsberger Klopse, Rinderzunge, Rippchen und ­Koteletts zubereiten.

Der Start des Sommersemesters fällt auch mit dem Startschuss für die „Auszeit“-Saison zusammen. Ab Montag wird das Freiluft-Bistro des Studentenwerks geöffnet sein. Dann werden dort wieder im Außenverkauf vor dem Studentenhaus Würstchen und Getränke verkauft. „Wir klappen die Liegestühle aus und die Sonnenschirme auf, und wir hoffen, dass das Wetter mitspielt“, erläutert Franziska Busch.

von Manfred Hitzeroth

Anlaufstellen für Wohnungssuchende
Eine Alternative zu Wohnheimplätzen finden neu ankommende Studierende auf dem privaten Wohnungsmarkt, aber auch über das Projekt „Wohnen für Hilfe“ des Studentenwerks. In diesem Projekt gibt es mehrere Angebote, sowohl in Marburg als auch in der Umgebung: Gesucht werden dabei studentische Mitbewohner, die sich um die Gartenarbeit oder Haustiere kümmern oder im Haushalt mit anpacken. (Information: Krystyna Heidenreich. Telefon 06421/296-113 oder www.studentenwerk-marburg.de).
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