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Uni-Klinikum Kampf um Jobs

Vereinbarung soll betriebsbedingte Kündigungen verhindern

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Klinikum Marburg: Unklar, in welche Richtung der Weg für die Beschäftigten geht.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Kommt auf die Klinik-Mitarbeiter eine neue Zitterpartie zu? Der Kündigungsschutz, der im Zuge der Privatisierung vereinbart worden war, ist jetzt ausgelaufen.

Um eventuelle betriebsbedingte Entlassungen zu vermeiden, hat der Betriebsrat mit der Klinikleitung eine Betriebsvereinbarung ausgehandelt. Darin geht es um verschiedene Modelle für die betroffenen Beschäftigten. Von der Teilzeitarbeit über Umschulung bis zum vorzeitigen Ruhestand. Finanzielle Einbußen sollen dabei durch einen 1,8 Millionen Euro schweren Sozialfonds gemildert werden.

Der Betriebsrat ist mit der Vereinbarung, die in den nächsten Tagen unterschrieben werden soll, nicht wirklich zufrieden. Vorsitzende Bettina Böttcher: „Das ist, was wir rausholen konnten.“ Parallel sind mindestens 3.600 Klinikums-Mitarbeiter vom jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts betroffen.

Das erklärte die Privatisierung in Teilen für nicht verfassungsgemäß. Das Land Hessen muss nun eine gesetzliche Regelung für die Mitarbeiter finden. Wie die aussieht und was sie für die Arbeitsplätze bedeutet, ist momentan nicht absehbar.

von Axel Ehrlich

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