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Kampf gegen rechte Parolen

Protest gegen "Pro Deutschland" Kundgebung Kampf gegen rechte Parolen

Am Sonntagvormittag haben in Marburg zwischen 250 und 300 Demonstranten Kundgebungen der als rechtspopulistisch geltenden Bewegung „Pro Deutschland“ lautstark behindert.

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Polizisten hielten die Gegendemonstranten vom Minibus der Bewegung "Pro Deutschland" fern.

Quelle: Björn Wisker

Marburg. Sechs "Pro Deutschland"-Anhänger - nach ersten OP-Informationen alle nicht aus Marburg und Umgebung stammend - griffen vor der Marbacher Moschee verbal die muslimische Gemeinde an. Von der Gegendemonstration auf der Ketzerbach schallten ihnen "Haut ab, haut ab"-Rufe entgegen. Es blieb nach Polizeiangaben weitgehend friedlich, nur auf der Universitätsstraße kam es zu einer Rangelei zwischen Sicherheitskräften und Gegendemonstranten. Die Demonstranten wollten zum Minibus der rechten Bewegung durchbrechen.

Die Polizei hatte bereits am Morgen die Straßen Am Grün und den Marbacher Weg weiträumig abgesperrt.

Zu einer Kundgebung vor der Buchhandlung "Roter Stern" kam es nicht, da Demonstranten den Weg dorthin blockierten. Sie zwangen den "Pro Deutschland"-Bus zu einer Irrfahrt und verfolgten ihn durch die Innenstadt. Gegen 12.30 Uhr tauchte der Bus dann am Hauptbahnhof auf, die Polizei riegelte abermals die Straße ab und "Pro Deutschland" betrieb abermals Wahlwerbung für sich und seine Ansichten. Gegen-Protest formierte sich dort kaum noch.

Zum ausführlichen Bericht.

von Björn Wisker

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Pro Deutschland

Aufmarsch der Rechtspopulisten: Die Organisation „Pro Deutschland“ demonstriert am Sonntag in der Stadt. Gegen-Kundgebung auf der Ketzerbach startet um 9 Uhr.

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