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„Kaiserwetter“ zur Eröffnung

Stadtfest „3TM“ „Kaiserwetter“ zur Eröffnung

Mit dem traditionellen Fassbieranstich startete das Marburger Stadtfest auf dem Marktplatz.

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Zum letzten Mal nahm Egon Vaupel (von links) als Oberbürgermeister den Fassanstich vor. Ebenfalls auf der Bühne: Vaupels Nachfolger Dr. Thomas Spies, Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Löwer und Bürgermeister Dr. Franz Kahle.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. So stellt man sich „3 Tage Marburg“ vor: Strahlender Sonnenschein und milde Temperaturen um 25 Grad verwöhnten die Besucher zum Auftakt der 18. Auflage am Freitag – ob beim traditionellen Fassbieranstich auf dem Marktplatz, bei den Klassikkonzerten auf dem Schlossparkgelände, in der Dämmerschoppen-Atmosphäre in den Gassen der Oberstadt oder bei den Klängen des Studenten-Sinfonie-Orchesters zum Höhepunkt des ersten Tages, dem Höhenfeuerwerk, das um 23 Uhr die Stadt in buntes Licht tauchte.

Ein bisschen Abschiedsstimmung war auch dabei: Es war das letzte Mal, dass der scheidende Oberbürgermeister Egon Vaupel das Stadtfest eröffnete. Diesmal benötigte das Stadtoberhaupt fünf Schläge, ehe das Fass angeschlagen war – eine eher mäßige Leistung, nachdem Vaupel im vergangenen Jahr nur zwei Schläge gebraucht hatte.

Seinem gewählten Nachfolger Dr. Thomas Spies (er tritt das Amt am 1. Dezember an) gab Vaupel den freundschaftlichen Tipp, für den Fassanstich zum 19. Stadtfest 2016 schon einmal zu sammeln, damit aus dem traditionellen 50-Liter-Fass Freibier ein 100-Liter-Fass werden könne. Vielleicht ist dann sogar die Lagerung in einem Kühlhaus drin, denn am Freitag war vielen der Freibiertrinker der Gerstensaft doch ein wenig zu warm.

Am Freitagabend wurde das Stadtfest "3Tage Marburg" traditionell mit dem Fassbieranstich eröffnet.

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Die Zuschauer hatten dennoch ihre Freude, nahmen aus der Hand des Stadtoberhaupts und seiner Helfer aus dem Magistrat oder der Mitarbeiter des veranstaltenden Marbuch-Verlags erfreut Krüge oder Gläser mit Freibier entgegen – und nach wenig mehr als 10 Minuten war das Fässchen bereits leergezapft.

Eine Neuerung hatte die Stadtfest-Eröffnung auch zu bieten: Erstmals wurden die Trompetenstöße vom Rathaus zur vollen Stunde (die gelegentlich immer noch irrtümlich für Hahnenschreie gehalten werden) über eine Lautsprecheranlage elektronisch verstärkt. Und: Sein alljährlich verwendeter Superlativ, „3 Tage Marburg“ sei „das schönste Stadtfest zwischen Gießen und Kassel“ ergänzte der Oberbürgermeister diesmal um den Nachsatz „… und weit darüber hinaus“.

Eines wird in diesem Jahr, das versprach Veranstalter Peter Mannshardt, bei diesem Stadtfest nicht passieren: Dass die Drachenbootrennen auf der Lahn, wie im Vorjahr erstmals geschehen, wegen Hochwassers abgesagt werden. Sie finden den ganzen Samstag und Sonntag über statt – sehr zur Freude auch der Crew von „Hai Performance“. Die 20 Männer und Frauen sind beim Staatlichen Schulamt beschäftigt, kommen aus allen Berufsgruppen und gaben sich viel vorgenommen. Minimalziel: nicht zu kentern und sich so zu blamieren – aber da sind die „Haie“ optimistisch, bei mehreren Trainingsfahrten klappte die Koordination schon ganz gut. Und für das notwendige Zusammengehörigkeitsgefühl sorgte am Freitag gemeinsame Besuch auf dem Marktplatz.

Am Samstag und am Sonntag wird das Stadtfest fortgesetzt – mit den Drachenboot­rennen auf der Lahn, einem großen und abwechslungsreichen Musikprogramm in der Oberstadt und am Schlossberg und dem verkaufsoffenen Sonntag am Sonntag zwischen 12 und 18 Uhr.

von Till Conrad

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Mit einer Trompeten-Fanfare der VfL-Big-Band aus den Fenstern des Rathauses wird am Freitag um 18 Uhr das 18. Stadtfest „3 Tage Marburg“ eröffnet.

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Tausende Besucher strömten am Samstag in die Stadt und feierten ausgelassen zu Live-Musik bis tief in die Nacht. Am Sonntag ging es bei nicht mehr ganz so gutem Wetter weiter. Der Stimmung taten die Regentropfen allerdings keinen Abbruch.

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