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Kahlschlag erzürnt Anwohner

Naturschutz Kahlschlag erzürnt Anwohner

Ein vermeintlich illegaler Kahlschlag in einem Marbacher Waldgebiet sorgt für Irritationen unter Anwohnern und bei den Behörden.

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Um die Sicherheit des Wegs zwischen Grassenberg und Brunnenröhren zu garantieren, wurden Bäume gefällt. Foto: H.J. Schulz

Marburg. Auf einer großen Fläche zwischen Grassenberg und den Brunnenröhren / An der Haustatt wurde eine Vielzahl Bäume abgeholzt. Brisant: Die Baumfällarbeiten betreffen ein Landschaftsschutzgebiet. Anwohner, die sich an die OP wandten, füchten eine illegale Aktion.

Marburgs Untere Naturschutzbehörde wollte den Vorfall nach OP-Anfrage prüfen, das zuständige Forstamt in Kirchhain kam ihr mit der Aufklärung am Freitagnachmittag jedoch zuvor: „Ein forstrechtlicher Verstoß liegt nicht vor“, sagt Hessenforst-Dienststellenleiter Lutz Hofheinz. Vielmehr seien die Baumfällarbeiten nötig geworden, um die Verkehrssicherheit eines angrenzenden, öffentlichen Weges sicherzustellen. „Die Bäume an diesem Hang sind nicht so standfest, bleiben nicht für immer so dort stehen. Daher bestand die Gefahr, dass sie auf den Weg fallen“, sagt er.

Der Eigentümer des Grundstücks habe sich bereits verpflichtet, die Fläche so zügig wie möglich neu aufzuforsten.

„So wird dann gleichzeitig der Wald verjüngt“, sagt Hofheinz.

von Björn Wisker

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