Bürgermeister Dr. Franz Kahle.
Marburg. Kahle erklärte auf Anfrage der OP, im Zusammenhang mit der Annahme der Vier-Millionenspende von Dr. Reinfried Pohl sei vielleicht das ein oder andere unglücklich gelaufen, sein Vertrauensverhältnis zu Vaupel sei aber nicht belastet.
Vaupel hatte den CDU-Parlamentarier Roger Pfalz als Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses am 23. Dezember, Kahle aber erst nach dessen Urlaub am 10. Januar über die Millionenspende unterrichtet.
Ein Redigierfehler in der OP sorgte gestern ungewollt dafür, dass eine Aussage des Grünen-Fraktionschefs Dietmar Göttling missverständlich wiedergegeben wurde. Göttling hatte im Gespräch mit der OP ausdrücklich betont, er unterstelle Oberbürgermeister Egon Vaupel keine Vorteilsnahme.
Die Grünen hatten in einer Pressemitteilung am Montag erklärt, der bisherige Umgang mit der „großzügigen Spende“ habe dazu geführt, dass sie zum „Anlass für Gerüchte, Verdächtigungen und Unterstellung wurde, hier werde versucht, mit Geld politischen Einfluss zu nehmen und Begünstigungen zu erreichen“.
von Till Conrad
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