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Julius Wissemann ist Marburgs bester Vorleser

Marburg Julius Wissemann ist Marburgs bester Vorleser

Spannende Geschichten und lustige Erzählungen haben die sechs Schulsieger beim Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs vorgetragen. Julius Wissemann hat sich am Ende durchgesetzt.

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Julius Wissemann (rechts) gewann den Stadtentscheid für den deutschen Vorlesewettbewerb in Marburg. Er nimmt am 30. März am Bundesentscheid teil.

Quelle: Kutsch

Marburg. Vor einem kleinen Publikum haben die sechs aufgeregten Schüler aus ihren Büchern vorgelesen.

Eltern, Geschwister und Mitschüler waren dabei und haben sich von den jungen Vorlesern in ihre Geschichten mitnehmen lassen.

Die Schulsieger der Marburger Schulen durften ihr Lieblingsbuch auswählen und waren zuerst vor die Aufgabe gestellt, über ihr Buch zu erzählen.

Alle sechs Vorleser wählten völlig unterschiedliche Bücher aus und trugen die Geschichten auf unterschiedliche Weise vor. Für die Richtsbergschule hat Melissa Fischer am Stadtentscheid teilgenommen und aus „Die Kinder des Dschinn“ von Philipp Kerr vorgelesen. Mit „Sternenschweif“ von Linda Chapman hat Luisa Ludwig von der Elisabethschule das Publikum unterhalten. Zoe Parsons von der Martin-Luther-Schule entführte in den „Drachenreiter“ von Cornelia Funke. Claudia Plachetka von der Theodor-Heuss-Schule las aus den „Vorstadtkrokodilen“ von Max von der Grün. „Die wilden Hühner“ von Cornelia Funke war das Lieblingsbuch, dass Vanessa Sygdat von der Friedrich-Ebert-Schule vorstellte. Julius Wissemann vom Gymnasium Philippinum spannte das Publikum mit „Arthur und die vergessenen Bücher“ von Gerd Ruebenstrunk auf die Folter.

Die Jury, die aus Mitarbeitern der städtischen Jugendförderung, der Waggonhalle, der Stadtbücherei und einer Buchhandlung und der Vorjahressiegerin Ronja Ahlbrecht zusammengesetzt war, hörte den Geschichten aufmerksam zu und machte viele Notizen.

Wie Jugendbildungsreferentin Ulrike Munz-Weege den Schülern noch einmal erläuterte, achtet die Jury vor allem auf die Lesetechnik und die Atmosphäre, die beim Vorlesen erzeugt wird. „Ihr müsst uns in das Buch reinbringen. Wenn ihr euch versprecht spielt das für uns keine Rolle – die Atmosphäre aus dem Buch ist viel wichtiger.“

In der zweiten Runde war es für die sechs jungen Leser schon schwieriger: Sie mussten Textstellen aus fremden Büchern lesen und dabei vor allem ihr Textverständnis unter Beweis stellen.

Am Ende der beiden Vorleserunden beriet sich die Jury lange. wie Antje Tietz von der Buchhandlung „Lesezeichen“ berichtet, sei die Entscheidung nicht leicht gefallen. Als Stadtsieger wird Julius Wissemann die Marburger Schulen beim Bezirksentscheid vertreten. Der Entscheid findet in diesem Jahr am 30. März in Marburg statt.

von Patricia Kutsch

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