Die Projektleiterinnen sind stolz auf die Arbeit der Jugendlichen. Privatfoto
Marburg. Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Mädchenpolitik in Hessen hat im Frühjahr als Sitz ihrer Geschäftsstelle im Marburger Bahnhofsnebengebäude ein Büro angemietet. Damit erhofft sich der gemeinnützige Verein als Dachverband von rund 50 Mädchenarbeitskreisen in Hessen seine Arbeit künftig festigen und ausbauen zu können.
Das gut funktionierende hessische Netzwerk von Frauen aus der Mädchenarbeit verfügt jedoch kaum über Geldmittel. Daraus ergab sich die Idee, mit der Jugendkonflikthilfe in Marburg zu kooperieren, um damit inhaltlich, praktisch und farblich Akzente zu setzen. Das Konzept: Jugendliche, die von der Jugendkonflikthilfe in Rahmen von Projekttagen bei der Ableistung ihrer Arbeitsauflagen betreut und begleitet werden, mit dieser Aufgabe zu betrauen.
Die Geschäftsführerin der Juko, Maria Flohrschütz und auch die zuständige Projektleiterin Anna Fellechner waren sofort begeistert, konnten doch hier Jugendliche nicht nur für einen gemeinnützigen Zweck tätig werden, sondern auch die Arbeit selber aktiv und kreativ mitgestalten. Zügig entwarf die LAG Mädchenpolitik ein Konzept, in dem die erforderlichen Arbeiten in verschiedene Arbeitsabschnitte gefasst, Farben ausgewählt und Kleindetails beschrieben wurden. Die fehlenden Materialen stellte der Vorstand der LAG durch gezieltes und engagiertes Sponsoring zur Verfügung. Mit viel Elan ging es dann zur Sache: Die Wände und Türen wurden gestrichen, der Wandschrank demontiert und lackiert, Regalbretter zugeschnitten, eine Logovergrößerung des Vereins für das Fenster gestaltet und schließlich auch alles wieder ordentlich gereinigt.
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