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Jugend hat ein Herz für Burg-Freizeit

Konfirmation Jugend hat ein Herz für Burg-Freizeit

Massenauflauf im Georg-Gassmann-Stadion: 150 Konfirmanden aus den Marburger Gemeinden haben sich versammelt und peilten ein gemeinsames Reiseziel an: Burg Rothenfels in Bayern. Ein Erfahrungsbericht.

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Ein Herz für das Mittelalter: 150 Marburger Konfirmanden haben während einer Freizeit in der Burg Rothenfels vier Tage verbracht. Privatfoto

Quelle: Bernhard Dietricn

Marburg. Die viertägige Konfirmandenfreizeit - das vierte Konfi@Castle - fand dort statt. Das Team, bestehend aus Leitung, Pfarrern und dem 25- köpfigen Jugendteam hatte in mehrwöchiger Vorbereitung viel geplant: Nach der Begrüßung, bei der die Unsicherheit der Teilnehmer noch spürbar war, kam sich die Gruppe schnell näher: Eine Burgrallye in gemischten Gruppen, Zimmer beziehen, Abendessen in der Burgküche und innerhalb kürzester Zeit war die Burg zum Zuhause geworden. Tagesabschluss war dann der Casino-Abend: Alle hatten sich in Schale geworfen, um bei Cocktails und Live-Jazzmusik bis spät abends ausgelassen Uno, Wizzard, Romé und vieles mehr zu spielen.

An den drei darauffolgenden Tagen ging es für die Konfirmanden nach Frühstück und Morgen-Impuls dann in die eingewählten AGs, die von den Pfarrerinnen und Pfarrern geleitet wurden. Man setzte sich angeregt mit Themen wie „Wann ist ein Mann ein Mann“, Umgang mit Konflikten, das Selbstbild von Mädchen oder Freundschaft auseinander. Auch das vielseitige Workshop-Angebot an den Nachmittagen wurde gut angenommen. Zur Auswahl standen unter anderem Bogenschießen, Bandworkshop, Geocatching, Tanzen, Kreativangebote. Die Leitung lag hier bei den jugendlichen Betreuern.

Höhepunkte fanden an den verbleibenden beiden Abenden statt: Beim Lichterabend galt es, einen nur mit Kerzen markierten Erlebnis-Sinnes-Pfad in Kleingruppen abzugehen, an diversen Stationen zur Ruhe zu kommen um sich schließlich auf der Burg wieder zu einem Taize- Gottesdienst zu versammeln. Die Krönung war dann allerdings der Discoabend. Zu lauter Charts-Musik wurde bis spät abends getanzt und wer eine Pause brauchte, konnte in der „Chill-Out- Area“ Kraft tanken.

„Wir haben es wieder geschafft, den Jugendlichen ereignisreiche Tage zu bieten, bei denen eine tolle Atmosphäre von Zusammenhalt entstand“, sagt der Leiter des Jugendhauses Compass und Hauptorganisator der Freizeit, Markus Klonk. Die Angebote seien gut aufgenommen worden, Ein Gottesdienst mit Texten zum Thema „Die unscheinbaren, aber schönen Momente des Alltags“ bildete den Abschluss der Freizeit.

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