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Das ABC der OP

Journalisten sind der Wahrheit verpflichtet

Zeitungs-ABC: Informationen und Aussagen von Politikern und Tippgebern müssen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden.

Marburg. Wahrheit ist ein für die Medienbranche sehr wichtiger Begriff. Es ist wichtig, Meldungen und Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, bevor die Texte in der Zeitung erscheinen.
Wahrheit ist natürlich auch subjektiv. Den gleichen Sachverhalt können Menschen unterschiedlich einordnen oder wahrnehmen. Für sie ist es daher jeweils die Wahrheit. Wahrheit in den Medien ist also vielmehr eine Darstellung von Tatsachen, Authentizität und Richtigkeit – auch im subjektiven Sinne.

Ein gutes Beispiel ist etwa der Bereich der Statistiken: Sie werden gerne herangezogen, um vermeintliche Tatsachen zu belegen. Es sind harte, belegte Zahlen – und doch können sie unterschiedlich ausgelegt werden. So lässt sich anhand der Statistik etwa sagen, dass Straftaten durch Asylbewerber gestiegen sind. Allerdings ist auch die Zahl der Asylbewerber erheblich ­gestiegen. Es ist also die Wahrheit, dass in Deutschland mehr Straftaten durch Flüchtlinge begangen werden. Es ist aber auch die Wahrheit, dass Flüchtlinge im Durchschnitt nicht mehr Straftaten begehen, als der Schnitt in der Gesamtgesellschaft.

Wahrheit ist also ein schwieriger Begriff. Vielmehr lässt sich also für die Arbeit von Journalisten sagen, dass sie nicht lügen sollen. Sie sollen nicht das Gegenteil von dem schreiben, was sie sicher wissen und auch nichts von dem verschweigen, was der aufgeklärte Leser unbedingt wissen sollte. Dafür sollten Journalisten Aussagen überprüfen und Gegenargumente hören.

Ein bekanntes Beispiel für einen Journalisten, der bewusst nicht die Wahrheit geschrieben  hat, ist Tom Kummer. Der Schweizer Redakteur wurde im Jahr 2000 dafür bekannt, dass er eine ganze Reihe fiktiver ­Interviews geführt hat – diese aber als tatsächliche Interviews veröffentlichte. Er bastelte sie aus alten Interviews zusammen und erfand einige Antworten zum Teil neu. So erschienen angebliche Interviews unter ­anderem mit Brad Pitt oder ­Sharon Stone.

von Patricia Grähling


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