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Jägertunnel: Angreifer weiter auf der Flucht

Kriminalität Jägertunnel: Angreifer weiter auf der Flucht

Der Sex-Angreifer vom Jägertunnel ist weiterhin auf der Flucht, die Polizei fahndet seit Monaten nach einem 26-jährigen Asylbewerber.

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Der Jägertunnel in Marburg.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Gegen den Verdächtigen, der bereits seit Ende September mit Haftbefehl gesucht wird, bestehe „unter anderem der dringende Tatverdacht der sexuellen Nötigung“, sagt Christian Hartwig, Sprecher der Staatsanwaltschaft Marburg auf OP-Anfrage.

Der Mann überfiel am frühen Morgen des 10. September eine 19-jährige Studentin am Eingang des Jägertunnels zwischen Alter und Neuer Kasseler Straße, missbrauchte sie sexuell und raubte sie aus.

Die Ermittlungen der Polizei führten zur Erstaufnahme für Flüchtlinge in Neustadt. Dort stellten Polizisten bei einem 38-jährigen Asylbewerber das bei der Tat nahe des Hauptbahnhofs geraubte Handy des 19-jährigen Opfers sicher. Dieser Mann, dem Hehlerei vorgeworfen wird, ist aber nicht der Jägertunnel-Angreifer. Vielmehr konnte er nachweisen, das Handy von einem 26-jährigen Mitbewohner - dem Hauptverdächtigen - gekauft zu haben. Eine DNA-Spur hat das bestätigt.

von Björn Wisker

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