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Invasion der Roboter

Musical Invasion der Roboter

Die Abschlussklasse hat sich den Verflechtungen von tatsächlicher und virtueller Realität in viermonatigen Workshops gewidmet und die Ergebnisse als Musical präsentiert.

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Die jungen Darsteller agierten in einer phantasievollen Ausstattung.

Quelle: privat

Marburg. Bereits in der Science-Fiction-Trilogie „The Matrix“ wurde das Thema filmisch verarbeitet: Was passiert, wenn sich Mensch und Maschine plötzlich als Feinde gegenüberstehen. Das brachte die Abschlussklasse der Emil-von-Behring-Schule in der Turnhalle auf die Bühne.

Die Geschichte handelt vom 16-jährigen Jonas, der den Großteil seines Lebens mit Computerspielen verbringt. Konsequenz des Abgleitens in die virtuelle Welt ist, dass er von schwer bewaffneten, menschenähnlichen Robotern aus seinem Computerspiel heim­gesucht wird.

Für Jonas gibt es nur eine Möglichkeit, den unerwünschten Besuch wieder loszuwerden: Wie bei einem Fehler im Computersystem muss ein Neustart seiner Welt her. Dafür muss er allerdings einen Code knacken - und die Zeit läuft gegen ihn. „Die Jugendlichen haben seit September in verschiedenen Arbeitsgruppen - Musik, Kunst, Theater, Tanz - an den einzelnen Elementen des Musicals gearbeitet“, sagt Susanne Fey, Lehrerin für Deutsch und Geschichte, die unter anderem für das Projekt verantwortlich war.

Die Turnhalle war toll geschmückt. „Super-Mario“-Motive zierten die Wände. Man fühlte sich ein wenig wie in einer „Nintendo“-Spielwelt. Die Kunstgruppe war auch für den beeindruckenden Papp-Roboter zuständig, der auf der Bühne stand und auf das Schauspiel hinunterblickte.

Kostüme erinnernan Pantomime-Künstler

Sehenswert ebenfalls die Tanzeinlagen der Jugendlichen, welche die verschiedenen Theaterszenen unterbrachen.

Dabei trat sowohl eine Mädchen- als auch eine Jungengruppe auf, deren Kostüme stark an Pantomime-Künstler erinnerten: schwarze Bekleidung und weiße Stoffhandschuhe. Auch eine Live-Band sowie Sänger gab es.

Die Nachricht des Stücks? Zu viel „vor dem PC hängen“ kann verheerende Folgen haben - manchmal auch den Zusammenbruch der Welt eines Individuums.

von Benjamin Kaiser

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