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Integrationspreis für Orientbrücke

Marburg Integrationspreis für Orientbrücke

Am Mittwoch wurde im Historischen Rathaussaal der Integrationspreis der Stadt Marburg vergeben. 220 Teilnehmer hatten sich mit 14 Projekten beworben.

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Beim Integrationswettbewerb hat die Mädchengruppe des Vereins Orientbrücke Marburg den ersten Preis gewonnen.

Quelle: Behrends

Marburg. Das Kennenlernen anderer Kulturen als „Öffnung des eigenen Blickes“ bezeichnete Oberbürgermeister Egon Vaupel in seiner Begrüßungsrede bei der Verleihung des zweiten Marburger Integrationspreises, welche am vergangenen Mittwoch ab 16 Uhr im Historischen Saal des Rathauses stattfand.

Dabei nahm er auch Bezug auf das jährlich stattfindede Suppenfest am Richtsberg, das seit 2006 eine Vielzahl von Besuchern anlockt. In Marburg, so betonte Vaupel, leben 142 unterschiedliche Nationen friedlich miteinander, so dass der Geist Elisabeths von Thüringen, wonach ein zufriedenes Leben durch die Solidarität mit anderen entsteht, auch heute noch die Stadt durchwehe.

Etwa 220 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten sich mit insgesamt 14 Projekten beworben, von denen jedes einen Preis verdient habe, wie die Schirmherrin der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative (cm-fi), Nadine Bernshausen, betonte. Daher gab es für alle leer ausgehenden Teilnehmer des Projektwettbewerbs Urkunden.

Andrea Fritzsch, die für die Organisation und Durchführung des Wettbewerbs zuständig war und die Projekte kurz vorstellte, hob die Vielfältigkeit der einzelnen Beiträge hervor. Es sei eine große Bandbreite von kulinarischen, künstlerischen, sozialen und interkulturellen Konzepten vertreten, die ihresgleichen suchen würde.

Ganz oben auf das Siegertreppchen schaffte es die Mädchengruppe des Vereins Orientbrücke. Ihre sieben Teilnehmerinnen besuchen regelmäßig Seniorinnen und Senioren in Alten- und Pflegeheimen und lesen, reden, singen und spazieren gemeinsam.

von Jana Behrends

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