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Integrationspreis für "Interkulturelle Gärten"

Auszeichnung Integrationspreis für "Interkulturelle Gärten"

Der erste Preis des Hessischen Integrationspreises geht an das Projekt Interkulturelle Gärten Marburg-Richtsberg

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Quelle: Archivbild

Marburg . Der mit insgesamt 20 000 Euro dotierte Hessische Integrationspreis 2012 wird an vier Projekte verliehen, die ältere Einwanderer einbinden. Die Landesregierung wolle damit auf die Chancen eines vielfältigen solidarischen Miteinanders auch zwischen den Generationen hinweisen, sagte Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) gestern in Wiesbaden. Der mit 10 000 Euro erste Preis geht an das Projekt „Interkulturelle Gärten Marburg-Richtsberg“, wo seit 2009 etwa 30 Familien eine Parzelle und einen Gemeinschaftsteil bewirtschaften und sich begegnen.
In Marburg existieren zwei von 120 interkulturellen Gärten deutschlandweit.  2003 wurde im Stadtwald der erste interkulturelle Garten in Marburg gegründet. 2009 folgte auch der Stadtteil Richtsberg. Damit gibt es in Marburg zwei der insgesamt 120 interkulturellen Gärten in Deutschland. Mit dem zweiten Preis (5.000 Euro) wird die Initiative „Amiqus“ ausgezeichnet, die seit 2009 in Wiesbaden und  FuldaGruppen älterer Einwanderer gebildet hat. Einen dritten Preis (2.500 Euro) erhält die „Kultursensible Altenhilfe“ Aarbergen. Die Gemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis bindet seit 2011 mit Projekten wie einem Lerncafé, Frauenfrühstücken, Näh-, Koch- und Sprachkursen sowie einem internationalen Kulturtag, ältere Einwanderer in die Seniorenarbeit ein.

von Manfred Hitzeroth und unserer Agentur

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