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Initiative will weniger Zwischenhalte

Initiative Main-Weser Bahn Initiative will weniger Zwischenhalte

Die Initiative Main-Weser Bahn setzt sich für eine bessere Anbindung des Marburger Hauptbahnhofs als Verkehrsknotenpunkt an die Bahnstrecke zwischen Norden und Süden ein.

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Zahlreiche Menschen warten am Bahnsteig des Marburger Hauptbahnhofs auf den Zug in Richtung Frankfurt. Die Initiative Main-Weser-Bahn will die Verbindung zwischen Marburg und Frankfurt schneller machen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Seit dem letzten Fahrplanwechsel Ende vergangenen Jahres fahren die Züge der hessischen Landesbahn (HLB) auf der Zeitschiene des früheren Intercitys als Regionalexpress zwischen Frankfurt und Gießen. „Damit wurde immerhin ein Vorschlag der Initiative verwirklicht, allerdings nur halbherzig“, kritisiert Dr. Franz Grolig, einer der drei Sprecher der Initiative Main-Weser-Bahn. Denn zwischen Gießen und Marburg verkehre der Zug nur als Regionalbahn mit vielen Zwischenhalten und nicht als Regionalexpress. „Für die Stadt Marburg bringen diese zahlreichen Zwischenhalte erhebliche Nachteile: Der Zug muss früher in Marburg abfahren, beziehungsweise er kommt später in Marburg an“, meint Grolig.

Deswegen würden sich im Vergleich zu einem weniger oft haltenden Regionalexpress deutlich schlechtere Anschlüsse zu Bus und Bahn ergeben. „Die Initiative fordert daher, den Zug von Marburg bis Gießen als Regionalexpress fahren zu lassen und zumindest in der Hauptverkehrszeit weiter nach Kirchhain, Stadtallendorf und Neustadt zu verlängern“, erläutert Grolig. Die Verlängerung der Fahrt in den Ostkreis würde aus Groligs Sicht auch einen weiteren Vorteil bieten: Der Zug müsse nicht eine Stunde lang in Marburg am Hauptbahnhof stehen bleiben und dann erst zurückfahren, sondern wäre besser ausgelastet.

Der Vorschlag der „Initiative Main-Weser-Bahn“ stößt jedoch auch auf Proteste. So meint Reinhard Bayer aus Gießen, dass die Idee erhebliche Nachteile für die Fahrgäste aus den kleineren Orten an der Strecke mit sich bringen würde, weil diese dann statt bisher eine halbe Stunde eine Stunde auf den nächsten Zug warten müssten.

von Manfred Hitzeroth

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