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In den Außenbezirken liegt Bamberger vorn

OP-Wahlprognose In den Außenbezirken liegt Bamberger vorn

Frauen sind zu einem höheren Anteil als Männer noch unentschlossen, bei jungen Menschen hat Dirk Bamberger einen schweren Stand: Einzelheiten aus der OP-Wahlbefragung.

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Die OB-Kandidaten beim Wahlforum der OP mit OP-Chefredakteur Christoph Linne (2. von links) und Anna Ntemiris, Mitglied der OP-Chefredaktion (2. von rechts).

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Von den 285 Befragten, die angaben „ich bin noch unentschlossen“, waren 163 oder 57,1 Prozent Frauen. Unter denen, die keine Angaben machten, waren 117 Männer und 116 Frauen, „ich gehe nicht zur Wahl“ antworteten 31 Männer und 43 Frauen.

CDU-Kandidat Dirk Bamberger hat bei den 16- bis 29-Jährigen noch am meisten Luft nach oben. Hier liegt der Christdemokrat (10,9 Prozent) in unserer Umfrage nur auf Rang vier hinter Dr. Thomas Spies (SPD, 33,3 Prozent), Jan Schalauske (Marburger Linke, 28,5 Prozent) und Dr. Elke Neuwohner (Bündnis 90/Die Grünen, 25,0 Prozent).

Allerdings ist die Zahl derer, die entweder angaben, nicht zur Wahl zu gehen, unentschossen zu sein oder keine Angaben machten, mit 72 Prozent aller 340 Befragten am größten.

Je älter die Wählerinnen und Wähler, desto eher neigen sie aber zu Dirk Bamberger. In der Gruppe der 30- bis 59-Jährigen führt Bamberger (33,5 Prozent) knapp vor Spies (33,0 Prozent). Dr. Elke Neuwohner folgt mit 20,0 Prozent vor Jan Schalauske (7,0 Prozent).

In der Gruppe der über 60-Jährigen baut Bamberger (43,3 Prozent) seinen Vorsprung gegenüber Spies (39,8) leicht aus; Dr. Elke Neuwohner (11,5) und Jan Schalauske (2,6) landen abgeschlagen auf den Plätzen.

Und noch ein interessantes Detail: In den Außenbezirken liegt Dirk Bamberger vor Dr. Thomas Spies, der wiederum in der Kernstadt vorne liegt. Im „Stadtgürtel“, also den Stadtteilen Wehrda, Marbach, Ockershausen und Cappel liegen die Kandidaten von CDU und SPD nahezu gleichauf. Überproportional stark im Stadtgürtel ist Dr. Elke Neuwohner.

Jan Schalauske rekrutiert nahezu seine gesamte Wählerschaft (80,1 Prozent) in der Kernstadt. Dies trifft im Übrigen auch für Marius Beckmann (Die Partei) zu.

Was Marburgern an ihrer Stadt gefällt, was nicht

Wir haben die Wählerinnen und Wähler nicht nur nach ihrer Wahlentscheidung befragt, sondern auch danach, was sie in Marburg am meisten schätzen und welcher Aspekt am meisten Verbesserungsbedarf hat. Zu jeder Frage gab es mehrere Antwortmöglichkeiten.

Die Antworten lesen Sie in der kommenden Woche in der OP.

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