Arbeiten am Rumpf des zukünftigen Solarbootes „Elisabeth II“: Das Fährboot soll das Angebot der Stadtwerke Marburg ergänzen.
Marburg. „Marburg an die Lahn“ lautet das nächste Themenjahr der Stadt Marburg. „Hier hat nicht Verona Pooth formuliert“, erklärte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) am Freitag in seiner Rede vor der Stadtverordnetenversammlung. Der Titel laute bewusst so und nicht „an der Lahn“, weil die Stadt näher an den Fluss gebracht werden soll.
Am Pfingstwochenende 2010 startet die Stadt das Themenjahr mit einem Hafenfest, erklärte Vaupel. Diese Ankündigung sowie die näheren Erläuterungen sorgten bei mehreren Stadtverordneten der bürgerlichen Opposition für Gelächter.
Das Hafenfest sei bei insgesamt 18 Ruder- und Tretbooten etwas augenzwinkernd gemeint, sagte Vaupel. Bei diesem Fest werde es eine Flussbühne geben für Kultur, Wassersport und ein Feuerwerk-Spektakel unter dem Titel „Lahn in Flammen“.
Beim Hafenfest findet auch die Bootstaufe der „Elisabeth II.“ statt. Das ist ein Fährboot für zwölf Personen mit Kochmöglichkeiten für Lahntouren zwischen Weidenhäuser und Afföller Wehr. „Ehrensache, dass ein solches Fährboot in Marburg solarbetrieben sein muss. Uns unsere Stadtwerke planen, Elisabeth II. in ihren Fahrplan aufzunehmen. Damit wäre unser Solarboot das erste Boot im Linienverkehr innerhalb des gesamten RMV-Fahrplans“, sagte Vaupel.
von Anna Ntemiris
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