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In 15 Tagen sollen Hallen für 1.000 Flüchtlinge stehen

Kreis baut Unterkünfte In 15 Tagen sollen Hallen für 1.000 Flüchtlinge stehen

 Die vom Landkreis vorgesehen Unterbringung von 400 Flüchtlingen inmitten eines Kirchhainer Wohngebiets stößt beim Magistrat der Stadt auf einstimmige Ablehnung.

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Tiefer Graben zwischen Landrätin Kirsten Fründt und Bürgermeister Jochen Kirchner: Die Kirchhainer wünschen einen zentrumsnahen Standort für die Flüchtlingsunterkunft.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Am Donnerstag informierte Landrätin Kirsten Fründt Vertreter der Gemeinden über die Pläne des Landkreises zur Einrichtung weitere Notunterkünfte für bis zu tausend Flüchtlinge.

Um keine Sporthallen oder Dorfgemeinschaftshäuser zu belegen, habe sich der Kreis für drei Standorte entschieden: eine private Ackerfläche gegenüber der Spezialitätenbrennerei im Gewerbegebiet Weimar-Wenkbach, eine dem Kreis gehörende landwirtschaftlich genutzte Fläche an der Hinterlandhalle in Dautphetal-Friedensdorf  sowie der Parkplatz des ehemaligen Rewe-Marktes in Kirchhain. In der Stadt erhielt Fründt massive Kritik.

Land will die Kosten erstatten

An den drei Standorten lässt der Landkreis Leichtbauhallen in unterschiedlichen Größen errichten. Für die dafür aufzuwendenden 1,5 Millionen Euro gibt es laut Fründt eine Erstattungszusage des Landes.

Sollten die angekündigten 1 000 Flüchtlinge in den Landkreis kommen bevor die neuen Unterkünfte in etwa 15 Tagen stehen, müssten die hilfesuchenden Menschen kurzfristig doch in Turnhallen oder Bürgerhäusern untergebracht werden. In Kirchhain wäre davon die Heinrich-Weber-Halle betroffen.

von unseren Redakteuren

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