Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Immer sonntags fehlt die Erinnerung

Langensteiner nehmen sich auf die Schippe Immer sonntags fehlt die Erinnerung

Die Zeit der Vakanzen und der Wechsel im Pfarrhaus soll vorbei sein. Darin waren sich die Büttenredner beim Langensteiner Fasching einig. Sie hießen den neuen Pfarrer mit seiner Familie willkommen.

Voriger Artikel
Was macht ein „Kindle“ in der Schule?
Nächster Artikel
Magistrat plant Steuererhöhung für 2015

Die Garde „Langenstener Stickestecke“ zeigte einen Showtanz zur Musik aus „Dirty Dancing“ – stilecht mit Hebefigur. Heiko „Stocki“ Stock (links) und „Manuel“ Weitzel (kleines Foto) beweinten stellvertretend für ihren Stammtisch Udo Jürgens.
Fotos: Mareike Bader

Langenstein. Gekrönt wurde der Abend vom „Männerballett“, wobei die Bezeichnung nicht wirklich zutreffend ist. Denn die Langensteiner Männer brachten statt Übergewicht tänzerisches Können und eine tolle Choreographie aufs Parkett, präsentierten sich zuerst als Heilige und dann als Teufelchen.

Die männliche Tanzgruppe aus Nieder-Ofleiden zeigte sogar akrobatische Elemente. Zu den Klängen der „Backstreet Boys“ flogen gestählte Körper durch die Luft, und das Publikum tobte. Dieses erlebte mit Ausnahme dieses Beitrags nur hausgemachten Fasching aus Langenstein für Langenstein.

Zusammen mit der Volkstanzgruppe (VGT) und dem Männergesangverein (MGV) feierten die Langensteiner Fasching, und genossen das vielseitige Programm, das von Stefanie „Hilde“ und Jörg „Heribert“ Bauerbach moderiert wurde.

Willi Knack gab als „Langensteiner Bote“ wieder einen Rückblick auf die Geschehnisse im Dorf. Auch „Manuel und Stocki“ (Manuel Weitzel und Heiko Stock) blickten stellvertretend für ihren Stammtisch zurück - und dies nicht ohne Erinnerungslücken, wie die gesanglich bekannten: „Immer wieder sonntags fehlt die Erinnerung“, lautete am Ende das Fazit. Aber auch ein „Prost auf den neuen Pfarrer“, durfte hier nicht fehlen.

„Marina, Marina, Marina, du spielst die Posaune so toll“, sangen dagegen die „Herbachspatzen“ über die Ehefrau des Pfarrers. Der Chor richtet seit 33 Jahren in seinen musikalischen Revuen den Blick auf das Langensteiner Dorfleben.

Die „Jungstars“ punkteten bei den Narren mit ihrer Playback-Show, die unter anderem Nummern von den No Angels („Daylight“) und der Hermes House beinhaltete. Aber auch im Saal wurde kräftig gesungen - bei den Schunkelrunden und beim Dirty-Dancing-Showtanz der Garde.

Die „Langenstener Stickestecke“ hatten sich zu Beginn des Programms mit einem klassischen Gardetanz vorgestellt. Komplettiert wurden die Tanzdarbietungen mit einem Agenten-Showtanz der Jugendgruppe der VGT rund um die Titelmelodien von „James Bond“ oder „Mission Impossible“ und der Erwachsenengruppe der VGT, die zur Musik von „König der Löwen“ tanzte.

von Mareike Bader

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Marburg

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr