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Immer mehr Eltern wollen Nachmittagsbetreuung

Kindertagesstätte Julienstift Immer mehr Eltern wollen Nachmittagsbetreuung

45 Einrichtungen für die Betreuung von Kindern gibt es in Marburg. Und bei fast allen steigt die Erwartung der Eltern nach längeren Betreuungszeiten.

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Die Kinder haben Spaß beim Spielen. Der Bedarf von Betreujngsangeboten auch am Nacmittag steigt in Marburg.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Enttäuscht sind die Eltern, deren Kinder in der Kindertagesstätte Julienstift betreut werden. Die Stadt hat eine Stunden-Aufstockung der Erzieherinnen für eine Nachmittagsbetreuung abgelehnt.

„Dies hat für die Eltern von 13 Kindern zur Folge, dass sie Familie und Beruf nicht vereinbaren können, weil eine Kinderbetreuung bis 12 Uhr eine Berufstätigkeit bei Eltern quasi ausschließt“, berichtet der Elternbeirat Julienstift. Dies entspreche nicht dem erklärten Ziel der Universitätsstadt Marburg, eine familienfreundliche Stadt zu sein.

Der Bedarf nach längeren Betreuungszeiten und der Betreuung von Kindern unter drei Jahren steige, sagt Bürgermeister Dr. Franz Kahle. Noch vor zehn Jahren hätten 70 Prozent der Eltern eine Halbtagsbetreuung in Anspruch genommen und 30 Prozent eine Mittags- oder Ganztagsbetreuung. Heute sei dies genau umgekehrt. 70 Prozent würden eine Mittags oder Ganztagsbetreuung beanspruchen.

Die Stadt stelle jedes Jahr einen Kinderbetreuungs-Ausbauplan auf, so Kahle. Zuletzt sei die Betreuung in den Einrichtungen in Cappel – Goldbergstraße und Am Teich – erweitert worden, ebenso in der Kindertagesstätte Emil-von-Behringstraße und im vergangenen Jahr im Martin-Luther-Haus.

von Heike Horst

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