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Im Veruntreuungsfall sind noch viele Detailfragen offen

Marburg Im Veruntreuungsfall sind noch viele Detailfragen offen

Hat das Rechnungsprüfungsamt in den vergangenen Jahren die Beihilfebearbeitung kontrolliert? Dies ist eine der vielen Fragen, die der neue Amtsleiter jetzt prüfen soll, um den Veruntreuungsfall aufzuklären.

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Ein Verwaltungsbeamter hat jahrelang öffentliches Geld in die eigene Tasche gesteckt. Nach Informationen der OP waren es rund 1,5 Millionen Euro.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Stadt will den Veruntreuungsfall lückenlos aufklären. Der neue Leiter des Rechnungsprüfungsamtes, Heinrich Fehlinger, soll die Akten „bis ins Detail“ unabhängig von der Verjährungsfrist prüfen. Er habe Fehlinger damit beauftragt, weil dieser in keinster Weise mit den Vorgängen in Berührung gekommen sei, sagte Oberbürgermeister Egon Vaupel auf Anfrage der OP. Der neue Amtsleiter war früher für die Umstellung der Verwaltung auf die kaufmännische Buchführung Doppik zuständig.

Es gibt in dem Fall noch viele offene Fragen. Fest steht bisher, dass der Beschuldigte als einziger Zugriff auf die von ihm bearbeiteten Beihilfedaten hatte, es aber das sogenannte Vier-Augen-Prinzip gab. Das heißt eine zweite Person zeichnete gegen. Im Laufe der Jahre waren es verschiedene Personen, die jeweils gegenzeichneten.

von Anna Ntemiris

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