Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Im Gedenken an die Opfer von Fukushima

Anti-Atomkraft-Demo Im Gedenken an die Opfer von Fukushima

Knapp 100 Menschen haben gestern anlässlich des zweiten Jahrestages der Katastrophe von Fukushima in der Marburger Innenstadt für die Abschaltung aller Atomkraftwerke demonstriert.

Voriger Artikel
Die Gretchenfrage: Was macht Siemens?
Nächster Artikel
G8-Debatte: Im Turbo aufs Abstellgleis

Anti-Atom-Demo in Marburg.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz begann die Kundgebung, zu der das Anti-Atom-Plenum Marburg aufgerufen hatte. Dass nicht mehr Bürgerinnen und Bürger gekommen waren, könnte am kalten Wetter liegen, mutmaßten die Organisatoren. Pünktlich zu Beginn der Aktion fing es jedenfalls stark an zu schneien.

Nach bundesweiten Großdemonstrationen am Samstag trafen sich die Menschen in der Universitätsstadt zu einer Mahnwache, um der Opfer des Tsunamis in Japan zu gedenken, aber auch um daran zu erinnern, dass in Deutschland noch immer neun Atomkraftwerke in Betrieb sind.

Die Organisatoren betonten, dass die Anti-Atom-Bewegung in der Bundesrepublik mit ihren Protesten viel erreicht habe: die Hälfte der Atomkraftwerke in Deutschland sei stillgelegt worden. Nun kämpfe man dafür, dass die restlichen auch noch schnell vom Netz gehen, auch weil die Bundesregierung den Ausstieg mit ihrer Politik verzögere.Vom Ausgangspunkt zogen die Demonstranten über die Weidenhäuser Brücke, den Rudolphsplatz und die Universitätsstraße über den Hanno-Drechsler-Platz und die Barfüßerstraße zum Marktplatz, wo sich der Zug nach einer Abschlusskundgebung auflöste.

von Heiko Krause

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr