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Im Dauer-Einsatz für Cappel

Ehrung für Heinz Wahlers Im Dauer-Einsatz für Cappel

Der Cappeler Ortsvorsteher Heinz Wahlers (SPD) wird am Freitag im Rathaus mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

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Der Cappeler Ortsvorsteher Heinz Wahlers.

Quelle: Archiv

Cappel. Seit mehr als 20 Jahren ist Heinz Wahlers ununterbrochen Ortsvorsteher im Marburger Stadtteil Cappel. Im Jahr 1993 trat er sein Amt an und wurde Nachfolger des langjähriger Cappeler Bürgermeisters Konrad Hahn (SPD), der nach der Gebietsreform 1974 erster Ortsvorsteher Cappels war.

Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) überreicht Wahlers zusammen mit Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (CDU) vor allem wegen seines ehrenamtlichen Einsatzes als Cappels Ortsvorsteher heute im Rathaus die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Bereits seit 1974 gehörte Wahlers dem Gremium an. Zwischenzeitlich setzte er einige Jahre aus, in denen er für die SPD im Kreistag saß. Mittlerweile ist Wahlers 69 Jahre alt. Er ist noch bis 2016 als Ortsvorsteher gewählt. Ob er danach wieder auf der SPD-Liste für den Ortsbeirat kandidieren werde, hänge auch von seiner Gesundheit ab, sagte Wahlers im Gespräch mit der OP.

Auf sein langjähriges Engagement angesprochen, sagte Wahlers: „Wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig“. Und so hat er sich in den zurückliegenden Jahrzehnten vor allem für seinen Wohnort Cappel kommunalpolitisch eingesetzt. Dabei ist er gar kein gebürtiger Cappelaner, sondern er stammt aus Eichen, einem Stadtteil von Kreuztal im Siegerland.

Acht Jahre Trainer eines Jugend-Handball-Teams

Über die Bundeswehr kam er nach Marburg, und die Liebe zu einer gebürtigen Cappelerin brachte ihn dann auch nach Cappel. Dass deren Großvater früher langjähriger Standesbeamter im Ort war, erleichterte die „Integration“ des jetzigen Ortsvorstehers erheblich, ebenso wie die Unterstützung durch seinen politischen Ziehvater Konrad Hahn.

Mit besonderem Einsatz fördert Wahlers das Zusammenleben der Generationen. So initiierte er 2010 die Gründung der Bürgerinitiative „Aktive Bürgerinnen und Bürger Cappels“. Diese Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, bessere Bedingungen für das Älterwerden in Cappel zu schaffen. Aber auch andere ehrenamtliche Aktivitäten haben ihm Spaß gemacht. So trainierte er acht Jahre lang eine Jugendmannschaft im Handballsport.

von Manfred Hitzeroth

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