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Ideenwettbewerb zum Rudolphsplatz kann beginnen

Ideenwettbewerb zum Rudolphsplatz kann beginnen

Der Ideenwettbewerb zum Rudolphsplatz soll in diesem Jahr ausgelobt werden, sodass zum Jahresende mit Ergebnissen zu rechnen ist. Im Haushalt sind für den Wettbewerb 190.000 Euro veranschlagt.

Marburg. Gegen das Vorhaben sprach sich in der Parlamentssitzung am Freitag die CDU aus. „Wir sind nicht gegen den Ideenwettbewerb, aber nicht zu diesem Zeitpunkt“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Philipp Stompfe.

Zunächst müsse die Entwicklung des Einkaufszentrums Universitätsstraße/ Ecke Gutenbergstraße und des Allianzhauses abgewartet werden. Wenn dort ein größeres Einkaufszentrum entstünde, würde dies mehr Verkehr mit sich bringen. Dies müsse bei den Planungen für den Rudolphsplatz berücksichtigt werden, gab Stompfe zu bedenken.

„Die Situation am Rudolphsplatz ist problematisch und vor allem für Radfahrer gefährlich“, sagte Rainer Flohrschütz (Grüne). Zudem machte er deutlich, dass der Verkehrsfluss durch ein neues Einkaufszentrum nicht erhöht werden dürfe. Ein wesentlicher Grund, mit der Umgestaltung des Rudolphsplatzes nicht mehr zu lange zu warten, sei die Weidenhäuiser Brücke, die demnächst saniert werden müsse.

„Wie lange sollen wir denn warten? Wer weiß wann es mit dem Allianzhaus losgeht?“, fragte Bürgermeister Dr. Franz Kahle. Und egal, was beim Allianzhaus entstehe, noch mehr Individualverkehr könne der Rudolphsplatz nicht aufnehmen. Kahle machte zudem deutlich, dass die Umsetzung eines Ideen-Konzepts 10 bis 15 Jahre dauere.

Für die Auslobung des Ideenwettbewerbs in diesem Jahr stimmten SPD, Grüne und die Marburger Linke. CDU und Marburger Bürgerliste stimmten dagegen, die FDP enthielt sich der Stimme.

von Heike Horst

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