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Ideen zur dörflichen Entwicklung

Arbeitsgruppen-Tagung Ideen zur dörflichen Entwicklung

Zu ihrem bereits fünften Treffen kamen rund 70 Mitarbeiter des Projekts zur Dorfentwicklung mit integriertem kommunalen Entwicklungskonzept in der Mehrzweckhalle in Cyriaxweimar zusammen.

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Die Mitarbeiter des Projekts zur Dorfentwicklung tagten in Arbeitsgruppen.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Cyriaxweimar. Nach Begrüßung durch Ortsvorsteher Heinrich Löwer (SPD) umschrieb Hartmut Kind vom moderierenden Büro „SP Plus“ aus Bad Nauheim die am Abend anstehenden Aufgaben.

Die fünf bereits gebildeten Arbeitsgruppen sollten die vom Planungsbüro zusammengefassten Vorschläge auf ihre Richtigkeit überprüfen und gegebenenfalls abändern, sie gewichten und wenn möglich bereits zu Projekten weiterentwickeln. „Ihnen ist schon klar, dass wir nicht 30 Projekte je Arbeitsgruppe realisieren können“, gab Kind den zumeist den Ortsbeiräten der Marburger Außenstadtteile zuzurechnenden Interessierten noch mit auf den Weg.

Die Stadt Marburg ist mit allen ihren Außenstadtteilen seit Mitte vergangenen Jahres in das Landesprogramm „Dörfliche Entwicklung“ aufgenommen worden und kann in den kommenden Jahren auf finanzielle Unterstützung des Landes bei der Umsetzung kommunaler Projekte zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in den zu Marburg gehörenden Dörfern rechnen.

Nach Aufteilung in die jeweiligen Arbeitsgruppen gab es sofort intensive und rege Diskussionen über Inhalte. Und fast schon selbstverständlich wurde die vereinbarte Beratungszeit deutlich überschritten.

Große Vorstellungsveranstaltung am 3. Mai

Abschließend setzte man sich noch einmal im großen Saal zusammen, um sich die Ergebnisse und erste Projekt-Ideen gegenseitig vorzustellen. Schnell wurde deutlich, dass nicht alle fünf Arbeitsgruppen auf einem annähernd gleichen Beratungs- und Entwicklungsstand sind. So braucht die AG 4 „Öffentliche Räume und Grün“ zur Weiterentwicklung und Ausgestaltung ihrer Ideen zunächst eine Bestandsaufnahme sämtlicher Bürgerhäuser, öffentlicher Plätze und Grünflächen der Stadt, um zum Beispiel kulturhistorische Stätten hervorzuheben, oder geführte Wanderungen zu diesen anzubieten. Die AG „Kultur und Identität“ schlug vor, nach Bestandsaufnahme der kommunalen Kulturangebote diese mittels eines Netzwerks besser zu vermarkten. Darüber hinaus, nicht nur wegen der Flüchtlinge ganz aktuell, soll über eine Willkommenskultur für alle Neubürger nachgedacht beziehungsweise diese geschaffen werden. Viel kostenintensiver sind die Projekt-Ideen der AG 1 „Entwicklung, Leerstand und Baukultur“, die mit dem Vorschlag der Erhaltung und Sanierung historischer Bausubstanz aufwartete.

Abschließend warb Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) dafür, die für dieses Jahr im Haushalt der Stadt eingeplanten Radwege-Baumaßnahmen realisieren zu dürfen und nicht abwarten zu müssen, bis die AG „Mobilität und Versorgung“ ihr komplettes Rad- und Wanderwegenetz entwickelt hat.

Alle AGs werden einzeln mit dem Planungsbüro ein weiteres Arbeitstreffen haben, bevor es am Dienstag, 3. Mai, eine große Vorstellungsveranstaltung im Rathaussaal gibt.

von Heinz-Dieter Henkel

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