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„Ich nehme nichts Berufliches mit nach Hause“

OP-Serie "Ich und Ich" „Ich nehme nichts Berufliches mit nach Hause“

Seit seiner Lehre zum Kellner im Hotel „Waldecker Hof“ in Marburg arbeitet Reiner Burde in der Gastronomie. 
Fast 30 Jahre ist er bereits für Ahrens tätig, im Restaurant und im Partyservice. In der neuen Folge von „Ich und Ich“ erzählt er von seinem Rollenwechsel zwischen Beruf und Privatleben.

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Mit 53 Jahren ist der Cölber Reiner Burde noch einmal stolzer Vater geworden.

Quelle: Thorsten Richter

Cölbe. „Ich bin von Hause aus ein freundlicher und lustiger Mensch und habe oft ein freundliches Wort für die Kunden übrig. Ich habe Kellner gelernt, mein großer Bruder ist Bäcker, mein jüngerer Bruder Koch und arbeitet ebenfalls bei Ahrens. Dort haben wir jetzt ein Selbstbedienungsrestaurant, aber auch das Arbeiten an der Kasse macht mir Spaß. Und im Partyservice.

Zum Audio-Interview und weiteren Teilen der Serie

Ich versuche, dem Gast alles zu ermöglichen, alles Gute zu tun, zuvorkommend zu sein. Es macht mir auch nichts aus, abends spät ins Bett zu gehen und morgens schon wieder im Restaurant zu stehen. Doch wenn ich die Dienstkleidung ausziehe, bin ich Privatmensch und nehme auch nichts Berufliches mit nach Hause.

Links halte ich meinen Sohn Alexander. Das ist Freude pur. Er ist mein zweites Kind. Ich habe vor einem Jahr wieder geheiratet und noch einmal komplett neu angefangen. Das macht mich auch jünger. Aber mein erster Sohn ist ein stolzer Bruder und voll integriert. Mit ihm fahre ich gern zur Eintracht.

Meine Frau Steffi habe ich auch bei Ahrens kennen gelernt. Sie arbeitete dort als Köchin. Wir haben uns auf der Arbeit kennen und lieben gelernt. Längere Zeit haben nur wir beide gewusst, dass da etwas mehr ist. Es waren viele überrascht.“

Interview: Christoph Linne, 
Fotos: Thorsten Richter

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