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Hunderte bei Gottesdienst und Weihnachtsspiel

Heiligabend Hunderte bei Gottesdienst und Weihnachtsspiel

Stimmungsvolle Stille, andächtiger Andrang: Der Weihnachtsgottesdienst in der Elisabethkirche und das Krippenspiel im Stadtwald haben mehr als 1000 Gäste angelockt.

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Christvesper in der Elisabethkirche am Abend des 24. Dezember.

Quelle: Foto: Nadine Weigel

Marburg. Die OP auf Ursachenforschung: Auf die Frage, warum Familien und Freunde gemeinsam den Gottesdienst besuchten, ließen sich am Heiligen Abend unterschiedliche Antworten finden. Doch für alle ist es zu Weihnachten wichtig gemeinsam mit der Familie eine besinnliche und ruhige Phase zu erleben, vorübergehend aus dem Alltag zu fliehen, und sich darauf zu besinnen, wer einen liebt, welche Menschen einem wichtig sind.

Der Weihnachtsgottesdienst in der Elisabethkirche und das Krippenspiel im Stadtwald haben mehr als 1000 Gäste angelockt.

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„Für uns ist es eine Tradition jedes Jahr zu Weihnachten in den Gottesdienst zu gehen“, sagte einer der Gottesdienstbesucher. „Weihnachten ist ein freudiger Anlass. Man kann gemeinsam mit der Familie den Weihnachtsabend einläuten und sich darüber freuen, dass man einander hat“, so ein anderer Gottesdienstbesucher. Viele antworteten auf die Frage, warum sie in den Gottesdienst gingen und was es ihnen bedeute, in der gleichen Weise. Die Kinder waren vor allem wegen des Krippenspiels in die Kirche gegangen.

Stuhlreihe um Stuhlreihe war mit Besuchern besetzt. Jeder bekam einen Zettel in die Hand gedrückt. Darauf zu finden waren die Texte von Weihnachtsliedern, die zur festlichen Stimmung im Gotteshaus beitrugen.

Besonders das Weihnachtsspiel hatte es den Familien angetan - so, wie auch am Runden Baum im Stadtwald, wo zum sechsten Mal die Waldweihnacht gefeiert wurde. Schafe, Ziegen und Esel, alles sah am Runden Baum so aus, wie es in der Weihnachtsgeschichte beschrieben ist. „Wegen des großen Aufwands, veranstalten wir unsere Waldweihnacht nur alle zwei Jahre“, erläutert Wolfgang Form, selbst Darsteller des Herbergsvaters und somit zum etwa 20-köpfigen Schauspielerteam gehörig. Seit den Sommerferien wurde die Wanderung von Maria und Jesus von Nazareth nach Jerusalem unter der Regie von Sabine Clement und Susann Höhbusch geprobt. Mitglieder der Matthäus-kirchen-Gemeinde gingen während der Auffühung herum und entzündeten jene Kerzen, die zu Beginn des Gottesdienstes an die Besucher verteilt wurden.

von Verena Pophanken
und Heinz-Dieter Henkel

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