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Hund am Abgrund

Rettungsaktion am Schloss Hund am Abgrund

Dass Katzen von Dächern und Bäumen gerettet werden, hat man schon gehört. Ein Hund, der auf einem Hausdach festsitzt, schafft es dagegen auf die Titelseite.

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Gerettet! Fast wäre der Labrador vom Dach gerutscht und noch weiter in die Tiefe gestürzt.

Quelle: Florian Brauer

Marburg. Der Hund kam von oben. Nach fünf Metern im freiem Fall landete der Labrador am Sonntag gegen ein Uhr auf dem Dach des Bückingsgarten. Er war von der Schlossmauer gestürzt - zum Glück an einer Stelle, an der es nicht direkt runter in die Oberstadt geht. Dem Frauchen fiel ein Stein vom Herzen, als sie beim Blick über die Schlossmauer sah, dass ihr Hund noch lebte. Wie sie ihn vom Dach der Gaststätte evakuieren sollte, wusste sie aber auch nicht und rief die Feuerwehr.

Unter Leitung von Sven Brüske begannen sechs Feuerwehrmänner mit der Rettungsaktion. Der Weg, den der Hund genommen hatte, war für die Einsatzkräfte zu gefährlich und so mussten sie sich einen anderen Weg von unten zum Gebäude bahnen. Während oben an der Schlossmauer rund 50 Zuschauer die Rettungsaktion verfolgten, kletterten zwei Männer über Leitern zu dem verängstigten Tier hinauf. "Ich habe selten einen lieberen Hund gesehen", sagt Einsatzleiter Brüske. Das Tier habe offenbar gewusst, dass ihm die Feuerwehrleute zu Hilfe kamen.

Die Tierretter banden den Hund auf eine sogenannte "Schleifkorbtrage" und ließen ihn unter Applaus des Publikums über die Leiter zum Boden rutschen.

von Thomas Strothjohann

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