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Hummelsterben im Hansenhausviertel

Marburg Hummelsterben im Hansenhausviertel

Das Massensterben von Hummeln unter Silberlinden stellte Naturschützer und Wissenschaftler lange Zeit vor ein großes Rätsel.

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Unter den Silberlinden im Marie-Louise-Hensel-Weg liegen nicht nur die abgefallenen Blüten, sondern auch größere Mengen toter Hummeln.

Quelle: Heike Horst

Marburg. Seit mehreren Jahren findet Volkhard Ulrich im Hochsommer größere Mengen toter Hummeln unter den Silberlinden auf der gegenüberliegenden Straßenseite seines Hauses. Der Anwohner des Marie-Louise-Hensel-Weges im Hansenhausviertel machte sich darüber schon so seine Gedanken, und zog auch mal einen Studenten der Uni hinzu, doch ohne Ergebnis.

Inzwischen ist Volkhard Ulrich im Internet fündig geworden und hat erfahren, dass die Hummeln verhungert sind. „Münsteraner Wissenschaftler maßen die Zuckerreserven in den Hummelkörpern und mussten feststellen, dass die Energiereserven weitgehend aufgebraucht waren“, berichtete Helge May vom Nabu-Bundesverband. Der Grund, warum die Hummeln ausgerechnet unter Silberlinden verenden, sei das geringe Nahrungsangebot vor der Blütezeit der Silberlinde. Laut Helge May blühen Silberlinden ungefähr zwei bis vier Wochen nach den Winter- und Sommerlinden.

von Heike Horst

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