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Helfer für reibungslosen Wahl-Ablauf gesucht

Wahl Helfer für reibungslosen Wahl-Ablauf gesucht

Die Stadt Marburg sucht für den bevorstehenden „Wahlmarathon“ noch Wahlhelfer - als Vergütung für die ehrenamtliche Tätigkeit gibt es ein „Erfrischungsgeld“.

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Marburg. Gleich drei Wahlen stehen im September an: Zunächst wird am 8. September ein neuer Landrat in unserem Landkreis gewählt. Zwei Wochen später stehen dann zwei bis drei Wahlen an. Denn neben Bundestags- und Landtagswahl fällt auf den 22. September auch eine recht wahrscheinliche Stichwahl um den Landratsposten.

Das bedeutet für die Stadt einen hohen organisatorischen Aufwand. Denn für jeden Wahlbezirk in Marburg wird ein sogenannter Wahlvorstand gebildet. Dieser besteht aus einem Wahlvorsteher, dessen Vertretung und sieben Beisitzern - macht pro Wahlbezirk neun Wahlhelfer. 74 Wahlbezirke gibt es - also werden 666 Wahlhelfer benötigt.

Erfahrene Helfer werden kontaktiert

„Grundsätzlich wollen wir Wahlhelfer in ausreichender Anzahl haben. Denn es kann immer jemand krank werden“, sagt Nikola Orth, Mitarbeiterin im Sachgebiet Wahlen der Stadt Marburg. Bei der Besetzung der Wahlhelfer greift Marburg gerne auf „erfahrene Kräfte“ zurück. Heißt: Wer schon einmal Wahlhelfer war, wird von der Stadt kontaktiert. Dennoch werden für jede Wahl auch zusätzliche Helfer benötigt. Und die werden nun gesucht.

Als Anforderung für die Wahlhelfer formuliert die Stadt, dass sie Wahlberechtigte der Universitätsstadt sein sollten und über ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein sowie über gute Organisations- und Kommunikationsfähigkeit verfügen sollten und die Teamfähigkeit wichtig sei.

Als Mitglied des Wahlvorstandes kann jedoch nicht berufen werden, wer Mitglied im zuständigen Wahlausschuss, Vertrauensperson oder stellvertretende Vertrauensperson eines Wahlvorschlags ist.

Auch Bewerber und Ersatzbewerber sind von einer Mitgliedschaft im Wahlvorstand ausgeschlossen.

Bis zu 60 Euro Erfrischungsgeld

Der Tag beginnt für die Wahlhelfer um 7.30 Uhr im jeweiligen Wahllokal: Der Wahlvorsteher teilt dann die jeweiligen Schichten ein. Denn die Wahlhelfer werden in einer Vormittags- und einer Nachmittagsschicht arbeiten - immerhin ist der Wahltag zehn Stunden lang. Da die Arbeit als Wahlhelfer ein Ehrenamt ist, gibt es keine Entlohnung. Jedoch zahlt die Stadt Marburg ein „Erfrischungsgeld“ aus: Bei der Landratswahl am 8. September liegt dieses bei 40 Euro, beim Wahltermin am 22. September steigt es auf 60 Euro. Denn dann gibt es mehr zu tun: Es gibt zwei Wählerverzeichnisse zum Abgleichen, zudem müssen mehr Stimmzettel gezählt werden.

Übrigens ist das Erfrischungsgeld in Marburg sehr hoch: In vielen Kommunen werden für die Bundes- und Landtagswahl nur die 21 Euro gezahlt, die es von Bund und Land als Zuschuss gibt.

Wer Wahlhelfer werden möchte, kann sich per E-Mail unter wahlen@marburg-stadt.de oder per Telefon unter  06421/201-724 bei der Stadt Marburg melden.

von Andreas Schmidt

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