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Hangeln, Klettern und Balancieren

Neuer Spielplatz Hangeln, Klettern und Balancieren

Ab sofort steht allen Kindern, die Spaß an Bewegung haben, am „Portal-Gisselberg“ ein neuer Spielplatz unter dem ­Motto „Kletterdschungel“ zur Verfügung.

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Ortsvorsteher Gernot Günther (von links), Alea-Chef Jürgen ­Vieth, Goharek Gareyan (Verein Vielfalt), OB-Referentin Elke Siebler, die Leiterin der Geschäftsstelle für Flüchtlingsbetreuung Andrea Heilmann, Pascal Kulbe (Portal) und Dolmetscher Amen Hazzam eröffneten den Spielplatz.

Quelle: Marcus Hergenhan

Gisselberg. Hangeln, Klettern und Balancieren, all das ist auf dem frisch fertiggestellten Holzgerüsten möglich. Das bunt dekorierte Gelände wurde am Freitagnachmittag feierlich von Elke Siebler eröffnet, die den kurzfristig verhinderten Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) vertrat. „Ich möchte mich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern des Projekts bedanken, ganz besonders bei Andrea Heilmann vom Portal selbst, Jürgen Vieth von Alea, unseren Unterstützern im Max-Planck Institut, Jürgen Wiegand vom Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg (DBM), Ortsvorsteher Gernot Günther und Goharek Gareyan vom Verein Vielfalt“, erklärte die persönliche Referentin des Oberbürgermeisters.

Die Idee, durch ehrenamtliches Engagement einen solchen Begegnungsspielplatz zu schaffen, war während einer Mittagspause des Beratungsunternehmens Alea aufgekommen. „Unsere Leute waren sofort Feuer und Flamme, Sponsoren wie der DBM oder das Max-Planck-Institut waren schnell gefunden und auch die Gisselberger und Flüchtlinge vor Ort haben uns tatkräftig unterstützt“, sagte Vieth. Alea hatte bereits einige Spielplätze durch ehrenamtliches Engagement errichtet, womit die Firma, die ansonsten Führungskräfte berät, auch ein Zeichen für Menschlichkeit und gegen Ausländerfeindlichkeit setzen will. Um neben dem Kletterspaß auch den naturwissenschaftlichen Gedanken zu fördern, wurde im Sinne des Max-Planck-Instituts, genauer der Abteilung terrestrische Mikrobiologie, ein Röhrentelefon mit eingebaut. Für Goharek Gareyan vom Verein Vielfalt ist klar: „Hier wurde eine tolle öffentliche Fläche geschaffen, die allen zugänglich ist und Raum bietet, sich kennenzulernen.“

von Marcus Hergenhan

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