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Gute statt kostenlose Kinderbetreuung

Podiumsdiskussion Gute statt kostenlose Kinderbetreuung

Über Kinderbetreuung haben Vertreter der Marburger Parteien am Mittwochabend diskutiert. Im Interesse der Eltern steht – entgegen der Vorhaben einiger Politiker – vor allem die Qualität der Betreuung.

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Kinder in einer Ganztagsbetreuung mit Mittagstisch. Die SPD fordert, dass in Marburg 80 Prozent der Kindergartenplätze zu ganztägigen Betreuungsplätzen ausgebaut werden sollen.

Quelle: Patrick Seeger

Marburg. Rund 80 Eltern, Erzieher und Vertreter der freien Träger in der Kinderbetreuung waren bei der Diskussion in der Milchbar dabei, um zu erfahren, welche Pläne die Marburger Parteien in Sachen Kinderbetreuung haben. Dabei waren vor allem Qualität der Betreuung, kostenloses zweites Kindergartenjahr und Finanzierung der Kinderbetreuung Schwerpunkte bei dem Gespräch.

Die Beiträge aus dem Publikum machten allerdings schnell deutlich, dass die meisten Eltern eine qualitative Verbesserung der Betreuung einem kostenfreien zweiten Kindergartenjahr vorziehen würden. „Wir sehen derzeit keine soziale Not, da die einkommensschwachen Familien in Marburg bereits aufgefangen werden“, meint etwa Heiko Manz, Leiter des evangelischen Stadtkirchenamtes.

Während die Eltern bereits deutlich machten, dass sie sich Qualität wünschen und dafür auf die Einführung eines zweiten kostenfreien Kindergartenjahres verzichten würden, halten einige Politiker an der Durchsetzung der Idee fest. So fordert etwa Philipp Stompfe (CDU), „die finanzielle Entlastung der Eltern und gleichzeitig die qualitative Verbesserung der Betreuung“.

von Patricia Kutsch

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