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Wohnungsförderprogramm Günstig vermieten und trotzdem verdienen

Kommunales Wohnungsförderprogramm startet. Bis 2015 will die Stadt etwa 300 günstige Wohnungen für Studenten und sozial Schwache finanzieren.

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Damit sozial Schwache und Studenten Wohnungen in Marburg bezahlen können, nimmt die Stadt 1,5 Millionen Euro im Rahmen eines Förderprogramms in die Hand. Archivfoto

Quelle: Sven Hoppe

Marburg. Millionen-Investition in Sozial- und Studentenwohnungen: In den kommenden Monaten wird die Stadt bis zu 1,5 Millionen Euro ausgeben um bezahlbaren Wohnraum in Marburg zu schaffen. Neben 200 Appartements speziell für Hochschüler sollen bis Anfang 2015 auch 100 Wohnungen an Land gezogen werden, die sozial Schwachen eine bezahlbare Bleibe bieten. Das kündigte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) am Mittwochabend im Sozial- und Jugendausschuss der Stadt an. Die Initiative fußt auf einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, die fordert, generell mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

„Das Programm soll sofort ziehen, wir fangen zügig an, Wohnungen zu akquirieren“, sagte Vaupel. Zum Winter-semester, so der Plan, sollen die ersten Immobilien zur Verfügung stehen. Nach OP-Informationen traf sich die Stadt-spitze gestern zu abschließenden Gesprächen mit Wohnungsgesellschaften und Bankvertretern, um den Deal festzuzurren.

Ab 2015 barrierefreie Wohnungen

Die 100 Sozialwohnungen, die erst später - Vaupel zufolge ab Anfang 2015 - verfügbar sein werden, sind barrierefrei gestaltet. Die Resonanz sei bereits enorm, liege über den Erwartungen, antwortete Vaupel auf eine Nachfrage von Jan Schalauske (Linke).

Das kommunale Wohnungsbauförderprogramm gilt sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen. Investoren, Wohnungsbaugesellschaften und Privatbesitzer können Förderanträge stellen. Dabei sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Diese sind den Förderrichtlinien zu entnehmen, die etwa auf der Homepage der Stadt www.marburg.de dargestellt sind. Das Förderprogramm ist zunächst auf zehn Jahre angelegt, eine Stellschraube, an der Vaupel zufolge künftig noch gedreht werden kann.

20 000 Info-Flyer seien bislang gedruckt und verteilt worden, um für das Angebot zu werben.

von Björn Wisker

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