Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Grüne siegen bei Studentenwahlen

Hochschulwahlen Grüne siegen bei Studentenwahlen

Die Grüne Hochschulgruppe gewann bei den Wahlen zum Studierendenparlament vor der Juso-Hochschulgruppe und der Liste Fachschaftspower".

Die Auszählung der Stimmen für die Hochschulwahlen fand wieder im großen Saal der Mensa statt. Foto: Tobias Hirsch

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Zwar gab es bei den Wahlen zum Studierendenparlament einen Wahlsieger, aber was das für die Bildung des neuen Parlaments bedeutet, das müssen die Koalitionsverhandlungen ergeben. Die Wahlbeteiligung betrug allerdings nur 18,08 Prozent. Von den 24899 Wahlberechtigten hatten sich nur 4501 Studierende an der Wahl beteiligt.

Die meisten Sitze errang die Grünen-Hochschulgruppe, die bis vor wenigen Wochen noch gemeinsam mit der Juso-Hochschulgruppe und dem RCDS die Studentenregierung im Asta gebildet hatte. Die Grünen haben im 41 Sitze umfassenden Studierendenparlament künftig acht Sitze innehat.

Sechs Sitze errangen die Jusos, die auch in der derzeitigen Asta-Koalition vertreten sind. Ebenfalls auf sechs Sitze kam auf Anhieb die neu gebildete Liste „Fachschaftspower“. Dahinter folgen der RCDS und die ebenfalls neue Liste „CampusGrün“ mit jeweils fünf Sitzen. Die weitere Sitzverteilung: der „sds“ erhielt 3 Sitze, jeweils 2 Sitze gab es für die Listen „SEM“ und „DL“; auf je einen Sitz kamen die Piraten, die Liste LHG, die Soziale Demokratische Hochschulgruppe, und die Liste HKS. Bei den turnusmäßigen Hochschulwahlen gab es aber auch noch weitere Ergebnisse. Denn es wurde auch die Zusammensetzung des Senats neu bestimmt, bei dem die Sitzverteilung der verschiedenen Statusgruppen von vornherein feststeht. Dabei stehen den Professoren die meisten Sitze zu.

Im Senat sind von seiten der Studierende künftig anstelle des RCDS die Liste „Fachschaftspower“ und wie bisher die Liste „Grünen-Hochschulgruppe“ und die Jusos je mit einem Sitz vertreten. Bei den übrigen Statusgruppen gab es keine Überraschungen: Die Unabhängigen Hochschullehrer haben sechs Sitze, die Demokratische Initiative erringt bei den Professoren drei Sitze. Bei den wissenschaftlichen Mitgliedern gab es zwei Sitze für die Liste „GEW/ver.di“ und einen Sitz für die Liste „Sachlichkeit“. Bei den administrativ-technischen Mitgliedern gab es je einen Sitz für „Ver.di“-Liste und die „Unabhängigen Beschäftigten“.

von Manfred Hitzeroth

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr