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Große Worte, die Ansporn sind und Kraft verleihen "Ermutigendes Signal für die Branche"

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"Ermutigendes Signal für die Branche"

Martin Wieske, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Lokalzeitungen (VDL) zur Entscheidung der OP, den Weg zurück in die Eigenständigkeit zu wagen.

Martin Wieske.

"Deutschland ist ein reiches Land – auch was die Vielzahl und die Qualität seiner Tageszeitungen angeht. Gerade auch die vielen kleinen und mittleren Zeitungen machen die bunte Vielfalt, die in dieser Form in Europa einzigartig ist, aus.

Hierzu zählt auch die Oberhessische Presse in Marburg. Mit ihrer verbreiteten Auflage von 28.500 Exemplaren ist sie eine klassische Lokalzeitung in Deutschland. In Hessen erfüllt sie ihre Wächterfunktion in hervorragender Weise. Dies beweist sie nicht zuletzt, in dem sie immer wieder Preise für ihre journalistische Arbeit bekommt, wie 2014 zum dritten Mal in Folge unseren Ferag-Leser-Blatt-Bindungs-Preis.

Ihr Motto „Klassisch, Digital und Lokal“ belegt, dass die Heimatzeitung in der Zukunft angekommen ist. Neben der Papierausgabe gibt es ein komfortables E-Paper-Angebot für moderne Endgeräte, die es auf Wunsch gleich dazu gibt. Das ist vorbildlich und längst noch nicht überall selbstverständlich.
Wir gratulieren der Oberhessischen Presse zu diesem ungewöhnlichen Schritt. Ungewöhnlich deshalb, weil die Tendenz ja oftmals in eine andere Richtung weist – in Richtung Anschluss an größere Zeitungshäuser. Dieses Signal ist ermutigend für eine Branche, die allgemein unter rückläufiger Anzeigen- und schwindenden Abonnentenzahlen leidet.

Der Verlag beweist, dass es eine Zukunft für kleinere und unabhängige Tageszeitungen gibt, wenn das Management, die Mitarbeitermotivation und die strategische Ausrichtung stimmen. Und das ist hier der Fall.
Der Verband Deutscher Lokalzeitungen hofft natürlich sehr, dass dieser jetzt eingeschlagene Weg ein erfolgreicher und nachhaltiger ist. Wir empfehlen dem Verlagshaus weiterhin das Lokale im Blick zu behalten. Ihre Leser erwarten hier zu Recht eine gute Qualität des Journalismus. Eine gründliche Recherche, eine ausgewogene und hintergründige Berichterstattung über das Geschehen in der Heimat, auf welchen Verbreitungswegen auch immer, sind unschlagbare Erfolgsfaktoren.

Kein Geschäftsmodell führt zum Erfolg, wenn die Inhalte nicht stimmen. Die Oberhessische Presse hat dies verstanden. Wir wünschen ihr, dass sie diesen Weg konsequent weiter geht."

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Medien
Dreharbeiten des Hessischen Rundfunks in der OP-Redaktion: Journalist Jochen Schmidt filmt die Frühkonferenz, in welcher Themen und Recherchen des Tages besprochen werden.

Nicht nur im Landkreis ist die Eigenständigkeit der OP auf großes Echo gestoßen. Auch andere Medien verfolgen diesen für die Branche höchst ungewöhnlichen Schritt mit großem Interesse.

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Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr