Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Griechischer Außenminister kommt nach Marburg

„Solidarität mit Griechenland und Syriza“ Griechischer Außenminister kommt nach Marburg

Der Außenminister Griechenlands, Nikos Kotzias, kommt nach Marburg. Der Parteilose in der griechischen Regierung wird am Sonntagabend, 31. Mai, an einer Veranstaltung der Linken im Bundestag teilnehmen und mit Wolfgang Gehrcke, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, diskutieren.

Voriger Artikel
Forschung an G-Protein gekoppelten Rezeptoren
Nächster Artikel
Linken-Promi kanzelt Merkel-Politik ab

Nikos Kotzias besucht am 31. Mai eine Diskussionsveranstaltung in der Waggonhalle.

Quelle: Olivier Hoslet / dpa

Marburg. Die Veranstaltung unter dem Titel „Solidarität mit Griechenland und Syriza“ findet im Café Rotkehlchen an der Waggonhalle statt. Zudem findet ein Kulturprogramm unter anderem mit der Sängerin und Schauspielerin Gina Pietsch statt, die Lieder von Mikis Theodorakis vorträgt.

Bevor Kotzias im Januar von Syriza-Chef Alexis Tsipras in die Regierung berufen wurde, war er Professor für „Politische Theorie der Internationalen und Europäischen Studien“ an der Universität Piräus und forschte unter anderem in Harvard und Oxford. Zu Deutschland und Mittelhessen hat der Grieche eine enge Bindung: Kotzias studierte in Gießen.

In Marburg war er Mitte der 90er-Jahre Gastprofessor und besuchte seitdem die Lahnstädte immer wieder (die OP berichtete). So hielt der Politologe und Publizist Gastvorträge und arbeitete in der Forschungsgruppe Europäische Gemeinschaft mit.

Ende der 90er war er unter dem damaligen Außenminister Georgios Papandreou von der regierenden Pasok-Partei in führender Position im diplomatischen Dienst tätig und hatte als enger Berater des Ministers schon damals direkten Einfluss auf die griechische Außenpolitik.

von Anna Ntemiris

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr