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Wetter Glutofen Marburg

Der Hochsommer hat in Marburg Einzug gehalten. Und er bleibt noch, zumindest ein paar Tage.

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Alicia (2 Jahre), Shanya (3) und Amelie (3) machen es richtig: Sie kühlen sich bei tropischen Temperaturen im AquaMar ab.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Überall in Hessen erreichten die Temperaturen gestern um die 30 Grad Celsius - aber das ist erst der Anfang für ein paar superheiße Sommertage, die uns bevorstehen.

Sommer in Marburg - Schattenplätze bei den Marburg Open. Foto: Thorsten Richter (thr)

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Das Gesundheitsamt des Landkreises empfiehlt, sich im Schatten aufzuhalten, starke körperliche Belastungen zu vermeiden oder in die frühen Morgenstunden zu verlegen und reichlich, mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag, zu trinken. Ungewöhnliche Unruhe- oder Verwirrtheitszustände, Fieber, Erbrechen, Muskelkrämpfe oder Bauchschmerzen können Anzeichen einer ernstzunehmenden Hitzeschädigung sein, warnt das Gesundheitsamt. Lebensgefährlich kann es für Kleinkinder werden, die allein im Auto zurückgelassen werden.

Saunameister kann Hitze nichts anhaben

Was tun bei diesen Temperaturen? Der Marburger Saunameister Sascha Biehl muss beruflich auch bei hohen Temperaturen einen kühlen Kopf bewahren. Ihm bereitet die Hitze wenig Probleme: „Wer regelmäßig in die Sauna geht, kommt besser mit der Hitze klar.“ Er hat außerdem einen Tipp für Menschen, die nach der morgendlichen Dusche im Sommer zum Nachschwitzen neigen. „Mit einem lauwarmen knöchelhohen Fußbad kann man dem Körper den Impuls geben, die Temperatur zu senken. Dann schwitzt man erst kurz ein wenig mehr, dann aber weniger.“

Lernen an der kühlen Lahn

Drei Medizinstudenten kühlten sich gestern an einem Steg an der Lahn ab. „Bei dem Wetter sind wir gar nicht erst in die Bib gegangen, sondern haben unser Lernzeug mit an die Lahn gebracht“, erklärt Elena Hofmann (22 Jahre, auf dem Foto in der Mitte). Gemeinsam mit ihren Kommilitonen Katharina Friedrich (20) und Max Rösler (24) macht sie gerade eine Pause vom Lernen zu den Themen Augen, Gynäkologie und Zähne. Bei dem Wetter brauche man schon Disziplin, wenn in zwei Wochen die Klausuren anstehen. „Am besten macht man morgens und abends so viel wie möglich, damit man sich den Tag freier einteilen kann.“ Außer Wasser helfe noch Eis oder ein Sprung in den Niederweimarer See, der für Donnerstag geplant ist. „Jetzt genießen wir aber erstmal die Pause in der Lahnidylle“, sagt Katharina Friedrich.

Offiziell trauen sich die Meteorologen noch nicht, den Wettertrend für den Sommer vorherzusagen. In 70 Prozent der Fälle wird das Sommerwetter aber so wie im Zeitraum zwischen Ende Juni und 10. Juli.

Und das würde heißen: Wir dürfen uns auf einen tollen Sommer freuen!

von Philipp Lauer und Till Conrad

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