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Gisselberger Straße: Baustellenampel keine Option

Verkehrsbehinderungen Gisselberger Straße: Baustellenampel keine Option

Wochenlang noch werden Autofahrer, die nach 
Feierabend Marburg in Richtung Süden verlassen, auf der Cappeler Straße oder auf der Südspange im Stau stehen.

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Während der Vollsperrung der Gisselberger Straße zwischen Schützenpfuhlbrücke und Willy-Mock-Straße bilden sich auf der Südspange regelmäßig lange Staus.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Grund ist die Vollsperrung der Gisselberger Straße in Richtung Süden. Seit Beginn der Bauarbeiten im Sommer staut sich der Verkehr auf den Ausweichstrecken regelmäßig weit zurück.

Nach Lage der Dinge wird dieser Zustand noch mindestens bis Mitte November andauern. Wie Pascal Barthel, Pressesprecher der Stadtwerke Marburg der OP auf Anfrage bestätigte, werden Versorgungsleitungen in der Gisselberger Straße noch bis Ende der kommenden Woche verlegt. Anschließend wird die Baustelle für den letzten Bauabschnitt auf die Schützenpfuhlbrücke verlegt, teilte Barthel mit. Ob dies bedeutet, dass auch die Spur in Richtung „Am Krekel“ und Südspange gesperrt wird, konnte Barthel noch nicht endgültig sagen.

Eppler: Ampel würde noch mehr Staus bedeuten

Etliche Autofahrer, die bei der OP anriefen und sich über die Staus beschwerten, hatten eine ampelgesteuerte Einbahnregelung in der Gisselberger Straße angeregt. Die Straßenverkehrsbehörde habe dies nach reiflicher Überlegung abgelehnt, teilt Tina Eppler von der städtischen Pressestelle mit. „Die gewählte Einbahnstraßenregelung ist trotz der Unannehmlichkeiten für den motorisierten Verkehr immer noch die beste Lösung, um lange Staus und Wartezeiten zu vermeiden“, sagte Eppler.

Pkw bräuchten laut Berechnungen der Experten etwa 30 Sekunden, um die 300 Meter lange Strecke neben der Baustelle im Einbahnstraßenverkehr zu bewältigen. Die Strecke ist zudem nicht für den Radverkehr gesperrt – pro Fahrtrichtung müssten mindestens 75 Sekunden eingerechnet werden, bis Radfahrer den Baustellenbereich wieder verlassen haben. Insgesamt wäre eine Rotphase von mehreren Minuten notwendig, um das Verkehrsaufkommen einigermaßen 
bewältigen zu können“, sagt Eppler. Die befürchtete Folge: lange Rückstaus in der Schwanallee, der Frankfurter Straße und auf der Konrad-Adenauer-Brücke.

Auch im Pilgrimstein bilden sich derzeit aufgrund der Sperrung der Biegenstraße zwischen Stadthalle und Cineplex lange Schlangen. Hier wird nach Abschluss der Verlegungsarbeiten noch bis Ende kommender Woche die Straßendecke erneuert.

von Till Conrad

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