Am Wehr an der Steinmühle in Cappel bildeten sich an den Sträuchern Eiszapfen. Das zum Teil gefrorene Wasser sollte nicht betreten werden, warnt die Stadt.
Marburg. Andrea Schröer vom Fachbereich für Prävention warnt: „Die Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System sind nicht zu unterschätzen.“ Die Gefäße ziehen sich zusammen und es kommt zur vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen, so Schröer.
Die Folge ist, dass der Blutdruck und somit die Gefahr auf Schlaganfälle und Herzinfarkte steigt. „Dadurch, dass im Haus geheizt wird, kommt es zu einem hohen Wasserverlust über die Atemwege.“, erklärte Schröer weiterhin. „Das Blut verdickt sich und das führt häufiger zu Thrombosen. Dagegen hilft nur viel trinken.“
Eine Eintrittspforte für Krankheitserreger bieten ausgetrocknete Schleimhäute und der durch schlechte Durchblutung verursachte Mangel an weißen Blutkörperchen. Ungewohnte Anstrengung im Freien ist ein Tabu. „Wer nicht schon lange joggt, sollte jetzt nicht damit anfangen.“ Dafür sollten Mützen getragen werden. „Über den Kopf gehen 20 bis 30 Prozent der Wärme verloren.“, begründet Andrea Schröer. Der Zwiebellook hält den Körper besonders warm.
von Elena Schraub
Mehr lesen Sie am Samstag in der Printausgabe der OP und bereits am Freitagabend auf Ihrem iPad.
| Städtewetter |
| Ihre Stadt/Ihr Ort |
Tagestemperatur |
|
Nachttemperatur |
|
Regenprognose |
|
Windstärke |
|
Pollenflug |
|