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Gesang verbindet beide Städte

45 Jahre Marburg-Maribor Gesang verbindet beide Städte

Zu drei Festveranstaltungen hatte die Universitätsstadt Marburg interessierte Marburger sowie ihre slowenischen Gäste aus der Partnerstadt Maribor eingeladen.

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Der Männerchor Ockershausen und der Männerchor „Slava Klavora“ Maribor sangen gemeinsam unter der Leitung von Reidar Seeling.Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (SPD) und der Freundeskreis Marburg-Maribor begrüßten zur Feierstunde am Samstag die slowenischen Gäste samt Männerchor und Folklore-Tanzgruppe sowie Ehrengäste und Bürger Marburgs im Historischen Rathaussaal.

Weinbach resümierte die langjährige Beziehung zur Stadt Maribor, die auf Antragstellung der Stadtverordnetenversammlung im Jahr 1968 unter Oberbürgermeister Georg Gaßmann initiiert worden war. Nicht nur die historische Übereinstimmung des ursprünglichen Städtenamen Maribors (Marburg an der Drau) unter der Herrschaft der Habsburger, sondern der zurückliegende fruchtbare kulturelle und wirtschaftliche Austausch zu Zeiten des ehemaligen Jugoslawien und darüber hinaus veranschaulicht bis heute ein enges Verhältnis der Städtepartnerschaft.

„Es folgten viele Freundschaftsbegegnungen, wir singen zusammen, wir tauschen uns aus und kommen zusammen“, sagte Weinbach. Besonders der Besuch von jugendlichen Austauschschülern markiert die interkulturelle Beziehung der beiden Städte. Neben gemeinsam veranstalteten Musikfestivals hielt auch der gegenseitige Besuch zwischen dem Blasorchester TSV Ockershausen, der Jugendaustausch mit Zveze Prijateljev Mladine Maribor und den Kolpingsfamilien in der geschichtsträchtigen Vergangenheit stand.

„Ohne den Freundeskreis Marburg-Maribor und die enge Partnerschaft wäre diese Jugendförderung nicht möglich“, sagte Bozidar Damjan, Lehrer an einer Mittelschule in Maribor und Initiator des Jugendaustausch-Programms.

Reinhold Drusel, Vorsitzender des Freundeskreises Marburg-Maribor, begrüßte die Gäste zunächst auf Slowenisch und später Deutsch. In seiner Festrede sprach er von den wechselseitigen Beziehungen zwischen den Städteoberhäuptern in der vergangenen Zeit und dem industriellen und kulturellen Wandel beider Länder. In den vergangenen Jahren sei die Partnerschaft spürbar abgeflacht und müsse durch vermehrten kulturellen Austausch wieder intensiviert werden.

„Der Freundeskreis ist kein Ansprechpartner für wirtschaftliche Interessen, wir nehmen andere Aufgaben war“, betonte Drusel. Am Samstagabend wurde dann ein Freundschaftsfest in der Halle der Sophie-von-Brabant-Schule gefeiert, an dem Musikgruppen und Chöre aus beiden Städten teilnahmen.

von Arnd Hartmann

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