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Gepflegt aussehender Betrüger nennt sich Markus

Betrug Gepflegt aussehender Betrüger nennt sich Markus

In Marburg geht ein Betrüger um, der sich selbst Markus nennt und unter Vortäuschen einer Notsituation von den Menschen Bargeld erschwindelt.

Marburg. Der gepflegt aussehende und Deutsch sprechende Mann ist zwischen 25 und 30 Jahre alt und etwa 80 Kilogramm schwer. Er hat kurze, glatte, dunkelbraune Haare und trug zuletzt ein dunkelblaues Sweatshirt mit weißer Aufschrift zu Jeans und dunklen Turnschuhen.

Bislang sind der Polizei zwei Fälle bekannt, in denen der Mann jeweils 10 Euro kassierte. Er suchte seine Opfer zu Hause auf, stellte sich ordentlich mit seinem angeblichen Vornamen vor und berichtete von einer angeblichen finanziellen Notlage, wegen der er noch nicht mal mehr die 10 Euro für die Praxisgebühr des dringend erforderlichen Arztbesuchs besaß. Er bettelte dann nicht um das Geld, sondern sprach von „Leihen“. Zur Unterstreichung der Glaubwürdigkeit hinterließ er seine Mobilfunknummer, die wie sich herausstellte, nicht ihm, sondern jemandem gehörte, der nichts von dem auf seinen Namen laufenden Vertrag etwas wusste. Die Betrugsmasche sei nicht neu und kommt in Varianten immer wieder vor, berichtet die Polizei.

Fremde Menschen, die unangemeldet an der Haustür klingeln und rührselige Geschichten erzählen würden, wollen immer nur Geld.

„Egal was sie auch sagen – in der Regel ist die Geschichte erfunden und die versprochene Rückzahlungsbereitschaft schlichtweg gelogen“, teilt die Polizei mit. Wer helfen möchte, möge spenden. Der Spender solle sich nur darüber im klaren sein, von diesem Geld nichts wieder zu sehen.

Die Polizei warnt vor diesen Betrügern und rät zur besonderen Vorsicht und Misstrauen bei solchen „Haustürgeschäften“. Auf keinen Fall sollte der Einlass in die Wohnung erfolgen. Dort könnte sich die Angelegenheit dann so entwickeln, dass der Gast seinen Gastgeber überredet, etwas zu suchen oder zu holen, um in dem dann unbeobachteten Augenblick blitzschnell seinen Aufenthaltsort zu durchsuchen und zu stehlen was er findet.

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