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„Gema-Gebühren gehören zum Karneval“

Gema-Gebühren „Gema-Gebühren gehören zum Karneval“

Die Gema geriet in die Kritik, weil sie von Kindergärten Gebühren für das Singen von Liedgut verlangte.

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Erzieherin Kerstin Krahn (links) und die ehrenamtliche Singpatin Gabriele Müller (rechts) bewegen sich im Kindergarten Gisselberg mit den Kindern zur Musik.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) hat im Auftrag der von ihr unabhängigen Verwertungsgesellschaft (VG) Musikedition in Kassel Kindergärten angeschrieben und zur Zahlung für Lieder- und Notenkopien aufgefordert.

Für bis zu 500 Kopien sind 56 Euro fällig, für 1.500 Kopien 168 Euro. Hintergrund: In Deutschland ist es nach dem Urheberrechtsgesetz grundsätzlich verboten, Noten zu kopieren.

Während es anderenorts schon heftig Kritik an der Geldeintreibung hagelte, ist das Thema in Marburg noch nicht angekommen. Für die städtischen Kindergärten liegen noch keine Zahlungsaufforderungen vor, erklären Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) und Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) auf Anfrage.

Der Städte- und Gemeindebund habe die Kommunen darüber informiert, so Kahle, aber Post von der Gema sei im Rathaus noch nicht angekommen.

von Heike Horst

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