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Geld von Bund und Land fürs Studium

Hochschulpakt 2020 Geld von Bund und Land fürs Studium

Jetzt ist es ganz offiziell: Die Sondermittel aus dem Hochschulpakt 2020 fließen an die hessischen Hochschulen. Etwas weniger als 10 Prozent davon kommt auch an der Philipps-Universität an.

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Für mehr Studienanfänger soll es mehr Geld geben.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Bereits im Januar 2013 berichtete die OP, dass die Zusatzmittel aus dem Sondertopf für den Hochschulpakt 2020 für das Jahr 2013 insgesamt 15,5 Millionen Euro betragen und dass die HSP-2020-Mittel für 2014 sogar auf 18 Millionen Euro steigen. Und auch im kommenden Jahr sollen noch einmal 18 Millionen Euro an der Uni Marburg speziell dem Aufbau zusätzlicher Studienplätze dienen. Hintergrund ist der Ansturm der Abiturienten aus den doppelten Abitur-Jahrgängen an die Universitäten, der an der Uni Marburg zu einer Rekordstudierendenzahl von 25800 Studierenden geführt hat. Dem „Studentenberg“ will die Politik mit einem Ausbau der Kapazitäten begegnen.

Geld fließt in Sanierung des Hörsaals

Jetzt meldete der neue Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) Vollzug für dieses Jahr. „Nach den Regelungen des Hochschulpakts stellt das Ministerium den hessischen Hochschulen 215 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung.

Diese Mittel dienen der Aufnahme von zusätzlichen Studienanfängern und erweitern damit die Ausbildungskapazitäten“, erklärte Rhein gestern in einer Pressemitteilung. Konkret gehe es dem Land darum, einen Zuwachs von Studienanfängern vor allem in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu ermöglichen, so Rhein.

Zudem solle der Anteil von Frauen bei der Besetzung von Professuren und sonstigen akademischen Stellen erhöht werden. Die Philipps-Universität will das Geld aus dem Programm „HSP 2020“ neben dem Ausbau der Lehrkapazität in Sachen Personal in diesem und im nächsten Jahr auch in die Sanierung von Hörsälen stecken.

17,5 Millionen gehen nach Gießen

Das hatten die Verantwortlichen aus dem Uni-Präsidium Anfang vergangenen Jahres im Uni-Senat erklärt. Aus der Pressemitteilung des Ministers geht auch hervor, wie viel Geld die anderen hessischen Hochschulen aus dem Zusatz-Programm erhalten.

So bekommt die Technische Universität Darmstadt 37 Millionen Euro, für die Goethe-Universität gibt es 28 Millionen Euro.

Die Gießener Universität erhält 17,5 Millionen Euro und die Universität Kassel bekommt 16,5 Millionen Euro.

Während die Universitäten insgesamt 117 Millionen Euro erhalten, gehen an die Fachhochschulen und die „Hochschule Geisenheim University“ noch einmal 94 Millionen Euro. Für die „nichtstaatlichen Hochschulen“ gibt es 4,04 Millionen Euro. Dazu zählt auch die Archivschule Marburg, an die 40000 Euro gezahlt werden.

von Manfred Hitzeroth

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