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Gegenwind für Windkraft

Windkraftpläne Gegenwind für Windkraft

Der rot-grüne Koalitionsvertrag ist noch nicht fertig, schon kommt erster Protest aus den Reihen der SPD. Die Oppositionsfraktionen äußern sich unterschiedlich zu den Windkraftplänen von SPD und Grüne.

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Ein Windrad bei Wehrda. Dort gibt es insgesamt drei. Wo in Marburg zwölf weitere gebaut werden sollen, ist offen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Koalitionsvereinbarung von SPD und ­Grüne zum Thema Windkraftanlagen stößt bei einigen Genossen auf Widerstand: Der Ortsvorsteher von Ginseldorf und SPD-Stadtverordnete Dr. Horst Wiegand kündigte an, dass er im Stadtparlament gegen die Ausweisung der Lahnberge als Vorrangge­biete zur ­Windenergienutzung stimmen werde. Er halte den Standort für falsch. „Es drängt sich mir der Eindruck auf, dass in den Koalitionsverhandlungen nur die SPD den Grünen entgegengekommen ist. Eine schlechte Voraussetzung für eine gedeihliche Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren“, so Wiegand. In Ginseldorf werde im August eine Bürgerinitiative gegründet, die „mit allen Mitteln“ versuchen werde, die Planungen von Windenergieanlagen auf den Lahnbergen zu verhindern, so Wiegand.

Auf unterschiedliche Reaktionen stoßen die Pläne bei der Opposition. CDU und MBL fordern eine aktuelle Windpotenzialstudie, um zu erfahren, „ob und wo Windkraftanlagen in Marburg ökologisch und ökonomisch Sinn machen“.

von Anna Ntemiris

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