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Geflickte Löcher im Steinweg

Ausbesserung Geflickte Löcher im Steinweg

Friedrich Blackkolb aus Marbach kann nicht verstehen, dass die Stadt im Steinweg die Lücken zwischen den Pflastersteinen mit Teer gefüllt hat.

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Die Stadt ließ schadhafte Stellen im Kopfsteinpflaster auf der Fahrbahn des Steinwegs mit Asphalt schließen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. In andere Straßen in der Altstadt werde mehr Sorgfalt investiert, was das einheitliche Erscheinungsbild angeht, meint Friedrich Blackkolb.

Auf Nachfrage der Oberhessischen Presse teilt Tina Eppler von der Pressestelle der Stadt mit: „Das Pflaster in der Straße Steinweg erreicht nach und nach die Grenzen seiner Nutzungsdauer. Einzelne Steine zerbrechen und hinterlassen Löcher im Verband. So entstehen Stolperstellen, die aus Gründen der Verkehrssicherung beseitigt werden müssen.“

Da das Pflaster schon sehr alt sei und heute üblicherweise nicht mehr im Straßenbau verwendet werde, gebe es von den dort eingebauten Steinen keinen Vorrat mehr.

Überdies stelle der Austausch einzelner Steine in einem Verband eine recht aufwendige Lösung dar.

„Die Verfüllung von Ausbruchstellen mit Kalt- oder Heißasphalt kann dagegen relativ unproblematisch und wirtschaftlich durchgeführt werden“, sagt Eppler. Auf diese Weise könne die Verkehrssicherheit der Straße schnell wieder hergestellt werden.

Außerdem kündigt Eppler an, dass aufgrund von Schadstellen und eines zum Teil bei Nässe rutschigen Pflasters in den kommenden Jahren die Neustadt, die Wettergasse und der Steinweg grundhaft erneuert werden müssen. Vorplanungen seien bereits in Auftrag gegeben worden. Für die Haushalte ab 2017 sollen entsprechende Mittel beantragt werden.

„Die optischen Beeinträchtigungen durch die Reparaturstellen müssen bis dahin toleriert werden“, erklärt Eppler.

Friedrich Blackkolb wünscht sich, dass bei der geplanten Grundsanierung Steine verwendet werden, die nicht so rutschig seien wie die derzeitigen in der Wettergasse. „Ich habe dort schon mehrfach gesehen, wie Fußgänger bei Regenwetter ausgerutscht und hingefallen sind“, berichtet Blackkolb.

von Michael Arndt

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