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Geburtsgewicht 500 Gramm, heute ein kerngesunder Junge

Frühchenfest Geburtsgewicht 500 Gramm, heute ein kerngesunder Junge

Mehr als 300 einst „Frühgeborene“ fanden sich mit ihren Eltern am Samstag zwischen Hüpfburgen, Bastel- und Schminkstationen sowie Infoständen auf den Lahnbergen ein. Ein frohes Wiedersehen.

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Ursula Wappelhorst (von links) mit Felix, Kinderkrankenschwester Bettina Trarbach und Professor Rolf F. Maier.

Quelle: Melvin Keske

Marburg. Neugeborene benötigen besondere Fürsorge und Zuwendung. Noch mehr gilt das für Frühchen.

Von diesen spricht man bei Kindern, die vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Eine reguläre Schwangerschaft dauert 40 Wochen.

Besondere Pflege benötigten Säuglinge, die mehr als acht Wochen zu früh auf die Welt kämen oder ein Gewicht von unter 1500 Gramm aufwiesen, erklärt Professor Rolf F. Maier, Direktor der Marburger Kinderklinik. Circa 1,5 Prozent aller Neugeborenen seien davon betroffen.

In Marburg würden jährlich etwa 50 Frühchen entbunden. Dann hieße es: Bemühen und hoffen. Die Verweildauer der Säuglinge auf der Kinderstation sei von deren Entwicklungsgrad abhängig. Je weniger entwickelt, desto länger müssten diese bleiben.

Auf dem Fest am Samstagnachmittag tobten und spielten ehemalige Frühgeborene in Kleinkind- und Schulalter, die allesamt in der Universitäts-Kinderklinik Marburg zur Welt gekommen waren.

„Das ist ein freudiges Ereignis, Kinder zu sehen, um die man wochen- und monatelang gekämpft hat, die jetzt gesund und kräftig sind“, erklärt Professor Maier. Als Beispiel verweist er auf Felix, der mit nur 500 Gramm zur Welt gekommen ist und heute, einige Jahre später, ein kerngesunder Junge sei.

von Melvin Keske

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