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Gas-Austritt im Marburger Hauptpostamt

Zwischenfall Gas-Austritt im Marburger Hauptpostamt

Aus noch ungeklärten Ursachen kam es heute Abend im Marburger Hauptpostamt zu einem Zwischenfall mit gefährlichen Gasen.

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15 Einsatzkräfte waren am Marburger Hauptpostamt vor Ort.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Zwei Postebamte waren gerade dabei, alte Briefe, die seit über zehn Jahren im Hauptpostamt lagerten, zu zerschreddern, als einem der Mitarbeiter schlecht und schwindelig wurde. Er wurde kurzfristig in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Laut Aussagen der Feuerwehr soll er sich inzwischen aber wieder gänzlich erholt haben.

Die Feuerwehr stellte am Unfallort einen erhöhten Austritt von Kohlenstoffmonoxid (CO) fest - "so hoch wie bei einem Schwelbrand", wie Einsatzleiter Andreas Kuhl gegenüber der OP aussagte. Die Ursache für den starken Austritt ist noch nicht geklärt. Die Feuerwehr vermutet jedoch, dass er durch eine Batterie ausglöst wurde, die im Zerschredderungsprozess beschädigt wurde.

Das Gebäude wurde von den Einsatzkräften gelüftet und das Schreddergut abgelöscht. Die Reste werden in Kürze vom Umweltservice als Sondermüll entsorgt.

Die Hauptumschlagstelle der Post wird über das Wochenende still gelegt.

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