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GEW ruft für Mittwoch zum Warnstreik auf

Tarifkonflikt GEW ruft für Mittwoch zum Warnstreik auf

Im Tarifkonflikt zwischen den Gewerkschaften und dem Land Hessen für die Landesbeschäftigten ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ihre Mitglieder in den Bildungseinrichtungen des Landes für morgen zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

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Archivbild: Rund 4500 protestierende Lehrer, Studenten und Schüler ziehen im November 2009 durch die Innenstadt von Wiesbaden. Mit dem Protestzug gegen die Bildungspolitik der Landesregierung wollte die Lehrergewerkschaft GEW ihrer Forderung nach weniger Pflichtstunden Nachdruck verleihen.

Quelle: Frank Rumpenhorst dpa/lhe

Marburg. Hintergrund: Seit 1. Februar verhandeln das Land Hessen und die GEW über einen neuen Tarifvertrag für die Landesbeschäftigten. Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Gehalt und eine Begrenzung befristeter Arbeitsverträge, und sie wendet sich gegen Bestrebungen des Landes, den Urlaubsanspruch für neu eingestellte Beschäftigte auf 26 Tage pro Jahr zu begrenzen.Der Warnstreik soll helfen, die Forderungen der GEW durchzusetzen.

Die Marburger GEW-Mitglieder sind aufgerufen, sich an einer Demonstration in Frankfurt zu beteiligen. Busse fahren um 9.15 Uhr und 13 Uhr ab Großsportfeld, teilte Hartmut Möller vom GEW-Kreisverband mit.

Der Kreisverband rechnet mit etwa 100 Mitreisenden. Besonders aufgerufen sind auch die Landesbediensteten im Beamtenverhältnis. „Sie können mithelfen, die Forderungen für die befristet angestellten Kollegen durchzusetzen, für die der Druck möglicherweise so groß ist, dass sie sich an dem Warnstreik nicht beteiligen wollen.“, sagte Möller. Das Tarifergebnis soll, so die Forderung der GEW Hessen, anschließend auf die Beamten übertragen werden.

Mit Unterrichtsausfällen oder Behinderungen für die Öffentlichkeit rechnet Möller nicht.

von Till Conrad

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